Alte Postings bleiben verschollen

Der Datenimport aus dem alten Weblog hat nicht funktioniert. Bis auf weiteres bleiben die alten Artikel und Kommentare nicht verfügbar. Das ist einerseits schade, andererseits bietet es aber auch die Chance für einen Neuanfang. Die gute Nachricht lautet, dass derzeit der Counter welcher die täglichen Seitenabrufe zählt wieder bei 0 am Tag liegt. Das heißt, es gibt keinerlei Abrufe, keine Verlinkungen bei Google und keine Besucher die über Suchbegriffe dieses blog lesen.

Jetzt heißt es abwarten, ob sich daran etwas ändern wird.

Advertisements

Einführung in den Kreationismus

Es gibt eine Vielzahl von Fakten, die beweisen, dass Menschen die einzigen intelligenten Lebewesen im Weltraum sind und es keine außerirdische und auch keine bewohnten Exoplanten gibt. Ein wichtiges Argument ist unter der Bezeichnung Fermi-Paradoxon bekannt und besagt, dass wenn ein Planet wie „Gliese 6667cc“ bewohnt wäre, es von dort Radiobotschaften geben würde. Obwohl das SETI Projekt sehr intensiv nach außerirdischen Funksignalen sucht ist bis auf das WoW-Signal 1977 und dem Fast Radio Bursts ab 2004 nichts empfangen worden, was auf außerirdische Präsenzen hindeutet.

Die Möglichkeit von Leben auf anderen Planeten wird häufig mit zwei naturwissenschaftlichen Theorien erklärt: einmal die Evolutionstheorie wonach sich höherwertiges Leben durch Selektion herausbildet und zum anderen über „chemische Evolution“ wonach Biomoleküle in unterirdischen Vulkanen (Black Smoker) von allein entstehen. Es ist zwar richtig, dass im Miller Urey Experiment Aminosäuren entstanden sind, aber das ist noch lange kein Leben. Echtes Leben zeichnet sich durch Biomoleküle wüe Proteine und DNA aus. Auch neuere Verfahren wie die chemische DNA Synthese (Oligonucleotide synthesis) welche in der Martin Burke Maschine eingesetzt wird, konnte bisher nicht zweifelsfrei erklären wie Leben aus dem Nichts entstehen soll.

Vielmehr scheint es, als ob die moderne Naturwissenschaft in einem selbstgeschaffenen Gedankengebäude verhaftet ist, dass unfähig ist zur Selbstkritik. Die modernen Naturwissenschaften versuchen gar nicht vorurteilsfrei sich der Frage nach der Entstehung des Lebens zu widmen, sondern behaupten schlichtweg, dass es möglich ist, dass der Mensch Lebenwesen klonen kann, und aus dem Nichts Biomoleküle erzeugen kann. Es ist eine moderne Form von Überheblichkeit. Derlei „Alles ist möglich“ Philosophie negiert die Grenzen des Fortschritts und wird selbst zu einem quasi-religiösen Erklärungsmuster. Es basiert einzig auf der Wunschvorstellung, dass es Aliens gibt. Man muss davon ausgehen, dass sowohl das Miller-Urey-Experiment als auch DNA Synthese Experimente welche nachweisen sollen, dass Leben aus unbelebter Materie möglich ist — schlichtweg gefälscht sind. Ähnlich wie der Dwave Quantencomputer, der Rossi E-Cat oder der H.264 Encoder Atvisican handelt es sich bei Maschinen welche auf chemische Wege Biomoleküle generieren um wissenschaftlichen Betrug. Im Regelfall werden entsprechende Paper auschließlich in Zeitschriften veröffentlicht die sich der Grenzwissenschaft verschrieben haben wie z.B. das unter Esoterikern beliebte Nature-Magazin.

PROTEINE
Anders als landläufig angenommen wird, sind Proteine nicht einfach nur komplexe Moleküle sondern es sind molekulare Maschinen: winzig kleine Roboter die eine konkrete Aufgabe erfüllen. Um Proteine künstliche zu erzeugen muss man sie zunächst programmieren. Derartige Programme konnte die wissenschaft bis heute nicht erzeugen.

Die Frage stellt sich woher die Software kommt, welche ein Protein so steuert, dass sich daraus höhere Lebewesen bilden können. Vulkane mögen vielleicht optimale Temperaturgefälle erzeugen, aber sie können können keine Protein-Programme erstellen. Das soetwas per Zufall erfolgt ist ebenfalls ausgeschlossen. Die Anzahl der Möglichkeiten wäre viel zu groß. Auch in der Informatik ist es nicht möglich, über Zufallsgeneratoren zu ablauffähigen Programmen zu gelangen. Ja man kann sogar zeigen, dass selbst in einem Zeitraum von 1 Milliarde Jahre derartige Programme nicht entstehen können.

Eine mögliche Erklärung woher dennoch die erste Programme gekommen sind, welche Proteine programmieren wäre Künstliche Intelligenz. Nach der Theorie von Konrad Zuse besteht der physikalische Raum auf seiner Subebene aus kleinen Computern, diese wiederum enthalten künstliche Intelligenz und vermögen den Zufall zu ordnen. Ein Nachweis für diese Spekulation steht bis heute aus. Das es diese angenommenen zellulären Computer tatsächlich gibt ist bisher unbewiesen.

Um aus dem Endprodukt des Miller Urey-Experiment eine lebendige Zelle zu erzeugen benötigt man einen Molecular-Assembler. Also einen programmgesteuerten Roboter. Deren Existenz hat nichts mit stofflichen Gegebenheiten wie Temperator oder chemischen Produkten zu tun, sondern ist ein informationstechnisches Problem.

Beweis für die Existenz von Außerirdischen

Ob es Außerirdische auf der Erde gibt oder nicht, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Die eine Fraktion sagt dass in Roswell ein Ufo abgestürzt wäre und seitdem die Aliens gemeinsam mit der Regierung die Welt kontrollieren. Die Kritiker verweisen darauf dass bisher noch jedes Foto von Ufos sich als eine Fälschung herausgestellt hat. Aber wer von beiden hat Recht? Gibt es Außerirdische oder gibt es sie nicht? Darum soll es im folgenden gehen.

Grundsätzlich ist die These, dass Außerirdische auf der Erde leben eine gültige These. Sie lässt sich anhand von mehreren Indizien bestätigen. Genauso übrigens wie die These, dass die Erde von Gott erschaffen wurde. Auch hierfür gibt es mehrere Hinweise. Ob diese These wahr ist oder nicht spielt keine Rolle. Entscheidener ist vielmehr die Frage ob uns diese Hypothese weiterbringt.

Es ist unmöglich die These zu wiederlegen, dass in Roswell ein Ufo abgestürzt ist, ebenso wie es nicht möglich ist, kreationistische Ideen zu wiederlegen. In beiden Fällen handelt es sich um rationale Glaubenssysteme die wiederspruchsfrei sind und selbst wissenschaftlichen Anforderungen genügen. Die Frage ist vielmehr ob man selbst an derartige Sinnsysteme glaube möchte oder nicht.

Und ja, es hat eine Menge an Vorteilen, wenn man nicht an Außerirdsche glaubt. Ein Vorteil besteht darin, dass man alternative Erklärungsansätze die nichts mit Verschwörungstheorien zu tun haben aufgeschlossen gegenübersteht. Bleiben wir beim Roswell Absturz 1947. Natürlich kann man den Plot so erzählen, dass dort eine Geheimoperation durchgeführt wurde die etwas mit UFOs zu tun hatte. Das bedeutet dann aber auch, dass jede andere Erklärung wie Wetterbalons, bewusste Falschmeldung, Atomversuche oder ähnliches ausscheidet. Es bedeutet vor allem, dass man die Möglichkeit verwirft, dass es Leute gibt die Spaß daran haben, andere zu täuschen. Es bedeutet, dass es keine Leute gibt, die UFO Fotos fälschen, Unsinn erzählen oder sonstwie auf sich aufmerksam machen.

Auch die Hypothese dass es keine Außerirdschen gibt, lässt sich nicht beweisen. Es ist keineswegs die Wahrheit sondern nur eine Annahme unter vielen. Es bedeutet, dass man komplexe Phänomene anders erklärt als mit dem Wirken von Aliens. Vielelicht noch ein zweites Bespiele. Als im Jahr 1986 die Raumfähre Challanger explodiert ist bestand die Notwendigkeit dieses Ereignis zu beurteilen. Was war die Ursache, wie kann man soetwas in Zukunft verhindern? Eine Grundhaltung die das Einwirken eines UFOs von Anfang an ausschließt ist etwas zutiefst unwissenschaftliches. Wie kann man etwas ausschließen, was man noch gar nicht in Betracht gezogen hat? Muss man nicht jede Möglichkeit in Betracht ziehen? Dennoch war im Fall der Challanger Katastrophe diese Hypothese nötig. Erst wenn man das Einwirken von Aliens, oder das Einwirken von Gott ausschließt, kann man mit der eigentlichen Ursachenforschung beginnen.

Generell kann man sagen, dass die Hypothese „Es gibt keine Außerirdischen“ dazu dient den Erklärungsraum zu reduzieren. Man wird nur noch solche Argumentationen in Betracht ziehen, die sich innerhalb traditioneller Denkmuster befinden. Es handelt sich dabei um eine Heuristik die es erlaubt, sich schneller der eigentlichen Ursache anzunähern. Man kann mit dieser Vorauswahl die Untersuchung zur Challangerkatastrophe in weniger als 12 Monaten abschließen und kommt zu einem Ergebnis. Das mag falsch sein, ist aber zunächst eine Erklärung für den Absturz.

Histogramm mit Python

Wer schonmal versucht hat mit MS-Excel ein Histogramm zu erstellen wird entweder am Diagramm-Editor oder aber an den Funktionen verzweifelt sein. Es gibt zwar im Internet für beides ausführliche Anleitungen wie man zuerst die Klassen festlegt, dafür dann die Häufigkeiten ermittelt und am Ende das ganze grafisch darstellt, doch einfach sieht anders aus. Deutlich eleganter ist es folgendes Script zu verwenden:

import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
import csv
file=csv.reader(open('log.csv','r'))
n=[]
for row in file:
   n.append(float(row[0]))
plt.hist(n)
plt.show()

Das ist sehr kurz und kann auch sehr große CSV-Dateien verarbeiten. Gebrauch wird dabei gemacht von der Python-Plot-Funktion welche auf Stackoverflow und auf vielen weiteren Blogs beschrieben ist. wichtig ist, dass man eventuell vorher das n-array noch kurz ausgibt um zu erkennen ob das Parsen der Datei geklappt hat. Beispielsweise sollten Kommaangaben mit einem Punkt getrennt werden ;-)

Aber mal Spaß beiseite, die Python Plot Funktion ist an Mächtigkeit mit Excel nicht nur ebenbürtig sondern geht weit darüber hinaus.

Umzug des Blogs

Meine alte Webseite aa5new.wordpress.com ist inzwischen deaktiviert. Jetzt gilt die neue Adresse. Leider stellt sich die Übernahme der alten Artikel und Kommentare als schwierig heraus. Ein Import der XML Datei ist offenbar nur möglich, wenn die Datei eine bestimmte Größe nicht überschreitet. Bis auf weiteres sind also die alten Artikel und Kommentare nicht verfügbar. Sie sind nicht wirklich weg, sondern die Rekonstruktion erweist sich als schwierig.