Wissenschaft als Lügenmaschine


Vom Selbstverständnis her verstehen sich viele Wissenschaftler als Überbringer der Wahrheit. Sie sehen es als ihre Pflicht an, Dinge objektiv zu berichten und mit nachprüfbaren Fakten zu überzeugen. Aber funktioniert Wissenschaft wirklich auf diese objektive Weise? Ist das wirklich die Abgrenzung gegenüber der Pseudowissenschaft?

Wissenschaft kann nicht wahr sein. Ganz im Gegenteil: Wissenschaft hat sich historisch gesehen aus dem Geschichten erzählen heraus entwickelt. Zuerst gab es die Märchen, dann gab es die Zauberkünstler und dann gab es die Physik. So funktioniert Wissenschaft und nicht anders. Wenn es eine Tradition innerhalb der Naturwissenschaften gibt, dann die Bereitschaft sich etwas auszudenken was sich nicht beweisen lässt. Das wird als Hypothese bezeichnet ist aber nichts anderes als ein Märchen. Das Atommodell ist so ein Märchen, genauso wie die Idee dass die Erde rund ist.

Wenn wir uns mit diesem Hintergrundwissen dem Ufo-Phänomen nähern muss sich die Wissenschaft zunächst einmal fragen, was sie hier beitragen kann. Kann sie etwa Wahrheit ins Spiel bringen und irgendwas beweisen? Nein das ist nicht die Aufgabe der Wissenschaft. Für absolute Wahrheiten sind die Religionen zuständig. Wissenschaft kann etwas besseres tun: Wissenschaft kann Lügen verbreiten über UFOs. Die wohl mächtigste Lüge lautet, dass es keine Ufos gibt.

Nicht nur die Lüge selbst ist interessant sondern auch die Folgen die sich daraus ergeben. Bekanntlich funktioniert eine Lüge so, dass man darauf aufbauend weitere Lügen erzählen muss damit sich keine Widersprüche ergeben. Machen wir uns dochmal die Mühe und erzählen im folgenden eine Lüge über den „Rendlesham-Forest-Zwischenfall“.

Dieser ereignete sich im Dezember 1980 in Großbritanien. Die Lüge lautet, dass dort kein Ufo abgestürzt ist. Natürlich gibt es mehrere Fakten die eindeutig dagegeben sprechen. So haben Lieutenant Colonel Charles Iowerth Halt und Superintendent George Plum Lichter gesehen und dass ein Ufo gelandet ist. Weiterhin hat Staff-Sergeant James Penniston sich im Jahr 2010 daran erinnert, dass er sogar in telepathischem Kontakt mit den Außerirdischen stand. Natürlich wissen wir, dass alle drei die Wahrheit sagen. Es sind angesehene Militärmitarbeiter, an ihrer Seriösität besteht keinerlei Zweifel. Und was sie dort im Wald gesehen haben, war tatsächlich ein außerirdisches Flugobjekt von einer fremden Macht. Nur, darum geht es hier nicht. Es geht darum eine Lügengeschichte zu erzählen in der es eben kein Ufo gab. Die Frage lautet also wie man die Zeugen diskreditiert, und wie man die Geschehnisse so umdeutet, dass am Ende niemand mehr an die UFO Geschichte glaubt.

Die einfachste Möglichkeit die Existenz von UFOs zu leugnen besteht darin, dass man sagt, dass der nahegelegne Orfordness-Leuchtturms für die Lichter verantwortlich war, dass die Landespuren in Wahrheit Kanienchenlöcher sind und das ein Meteor abgestürzt sei. Natürlich ist nichts davon wahr, weil es den Leuchtturm gar nicht gibt, und Kanienchenlöcher anders aussehen als das was in Rendlesham zu sehen war — aber genau dafür gibt es die Wissenschaft. Es ist ihre Aufgabe derartige Spekulationen so vorzutragen dass es alle glauben.

Ich will damit sagen, dass nicht etwa die Religion die Aufgabe hat, Glauben und unbewiesene Spekulationen zu verbreiten sondern dass die seriöse Wissenschaft sich dem Baron Münchhausen Prinzip verpflichtet sieht.

Generell sollte man sich klarmachen, dass Leute wie Billy Meier und die Rael-UFO-Sekte im Besitz der Wahrheit sind. Sie wissen was passiert ist, sie haben als einzige den Überblick. Und sie sind in der Lage objektiv und seriös zu beweisen dass Kontakte mit Außerirdischen existieren. Im Gegensatz dazu hat die Wissenschaft die Aufgabe die Fakten zu vertuschen. Also mit unlauteren Mitteln zu arbeiten und die Aufklärung zu verhindern. Die Wissenschaft kann beispielsweise behaupten, dass Billy Meiers Fotos gefälscht sind, obwohl alle wissen dass das nicht stimmt. Billy Meier hat niemals auch nur ein Foto gefälscht, das würde er nicht tun und es gibt auch keinerlei Indizien die darauf hindeuten. Ganz im Gegenteil, die Landschaftsaufnahmen auf den untertassenförmige Objekte in den Schweizer Bergen zu sehen sind sind ein Beleg für die Existenz von Außerirdischen. Nur, um die Wahrheit geht es hier nicht. Es geht darum, dass man mit der vorgefertigten These „Es gibt keine Ufos“ an den Start geht und sich dann jene Fakten heraussucht die diese These stützen und alle anderen Fakten verdreht. Da die Wissenschaft nicht darauf angewiesen ist die Wahrheit zu erzählen ist sie immer in der stärkeren Position.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s