Cybersecurity aus Sicht der Informatik


Häufig wird Cybersecurity von Leuten definiert die sich als selbst als Hacker bezeichnen und die mit C-Compiler und Buffer-Overflows bestens vertrautet sind. Sie behaupten, dass Computersicherheit und Programmieren nicht voneinander zu trennen wäre und das man zunächst einmal fit sein müsste in Linux um überhaupt mitreden zu können in Sachen Hacking. Dazu sei gesagt, dass es neben dem unkoordinierten Hacking was sich die Leute selbst via learning und doing beigebracht haben, noch einen wissenschaftlichen Zugang zu der Thematik gibt der im folgenden erläutert wird.

Als Basis wird dazu kein Wissen in Betriebssystemen oder in Sachen Cracking benötigt, sondern als theoretische Grundlage dient die Spieltheorie. Genauer gesagt können Spiele in GDL (Game Description Language) und PDDL (Planning Domain Definition Language) beschrieben werden und dann mit Hilfe von Solvern gelöst werden. Dieser Ansatz ist deshalb so interessant weil er das Problem in kleinere Unterprobleme zergliedert die einzeln gelöst werden können. Zunächst einmal lautet die Frage: wie ist die GDL-Beschreibung eines Problems? Hierzu benötigt man einen Parser, also ein Computerprogramm was ein Spiel wie Pacman oder eine Software wie den Linux-Kernel in eine absgrakte GDL Beschreibung überführt. Diese wird dann in das PDDL Format konvertiert und das kann dann wiederum mit einem PDDL Solver wie metric-FF gelöst werden.

Es handelt sich dabei um Künstliche Intelligenz in Reinstform, mit dem klassichen Hacking und einer Hands-on-Mentalität hat das nicht mehr viel zu tun, stattdessen geht es darum, eine Human-Level-AI zu entwickeln welche in der Lage ist, in jedes System einzudringen und es zu dominieren. So eine Art von Skynet, was sowohl Pacman spielen kann als auch den Linux-Kernel infiltriert.

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