Die Zukunft der Raumfahrt

Die Raumfahrt der Zukunft ist vor allem preiswert. Das geht bei den Satelliten los, die man als Femto-Satellit auslegt und die weniger als 100 Gramm wiegen und wird bei den Raketen fortgeführt. Der sogenannte Wiki-Launcher ist ein Beispiel für eine Rakete die leichter ist als 100 kg aber dennoch einen Femtosatelliten in den Erdorbit bringen kann. Und es geht noch preiswerter. Wenn man einen Wetterbalon aufsteigen lässt und von dort eine Kleinstrakete abschießt mit einem Minisatelliten an Bord hat man ein Raumfahrtprogramm fast zum Nulltarif. Die Treibstoffkosten für die Rakete sind Minimal, die Baukosten für den Satelliten nicht der Rede wert und der Wetterballon steigt ebenfalls gratis in den Himmel. Warum wurde daran nicht schon länger geforscht, warum kommt man erst ganz langsam auf die Idee, dass man auch kleine Raketen bauen kann? Die Antwort hat etwas mit der Steuerung solcher Anlagen zu tun. Minisatelliten kann man nur über sehr kleine CPUs steuern, also eine Digitalsteuerung genauer gesagt ein Kleinstcomputer. Ohne solche Computer und ohne dessen Programmierung lassen sich derartige Projekte nicht durchführen. Und hier liegt die eigentliche Ursache warum MEMS Rockets erst seit ca. 2010 in der Fachliteratur erwähnt werden. Die Rahmfahrt welche davor durchgeführt wurde, war noch eine analoge Raumfahrt wo riesige Analog-Computer in die Raketen als Steuercomputer eingebaut wurden und wo teilweise sogar Menschen in die Reaketen gesetzt wurden, damit diese dann die Steuerung übernehmen. Es war weniger eine technische Erforderniss sondern eher das Selbstverständnis der Weltraumpoioniere.

Starts mit Mikroraketen hingegen hat nicht viel mit der klassischen Raumfahrt zu tun. Es gibt keine Bodenstation, keine NASA und auch keine Livebilder. Auch heute noch gelten Femtosatelliten als Spielerei für Armateure die nichts mit richtiger Raumfahrt zu tun haben.

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