Google hat Platzprobleme auf den Servern


Laut http://live-counter.com/wie-gross-ist-das-internet/ bestand das Internet im Jahr 2012 aus 2,8 Zetabyte. Laut http://www.pc-magazin.de/ratgeber/google-erstaunliche-fakten-819002-8983.html hat Google im Jahr 2010 nur eine Speichermenge von 100 Millionen Gigabyte vorgehalten.

Zunächst die Frage: sind diese Zahlen realistisch? Vermutlich ja, in den 2,8 Zetabyte ist nur das sichtbare Internet enthalten, nicht jedoch das DeepWeb wo also in Firmenintranet und hinter Paywalls weitere Informationen abgelegt sind. Auch die Speicherschätzung von Google ist plausibel. Man nimmt an, dass Google rund 1 Mio Server besitzt, wenn jeder eine 100 GB Festplatte hat, kommt man auf die oben genannte Größe.

Setzen wir beides ins Verhältnis:
– 2,8 Zetabyte = 2,8*10^12 Gigabyte.
– 100 Mio Gigabyte = 100 * 10^6 Gigabyte

Das heißt, Google ist in der Lage 0,0036% des sichtbaren Internets auf seinen Servern zu speichern. Kann also das vollmundige Versprechen einer Volltextsuchmaschine nicht im Ansatz erfüllen. Kein Wunder, dass mein eigenes Blog und das von vielen anderen bis heute nicht über Google durchsuchbar ist. Google Serverpark ist bis zur Oberkante gefüllt und passt dort kein einziges Byte mehr hinein. Google ist so hoffnungslos überlastet mit der Aufgabe das WWW zu indizieren, dass man schon vor langer Zeit aufgegeben hat, soetwas wie ein Gatekeeper sein zu wollen.

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