Medizinische Nanoroboter bringen nichts


Von medizinischen Nanorobotern erwartet sich die Wissenschaft wahre Wunder: Krebs will man damit heilen, Kurzsichtigkeit auch und auch minimalinvasive Operationen sollen endlich möglich werden. Zugegeben, die Vorstellung ist verlockend dass winzig kleine programmierte Roboter in den Körper eindringen und dort Schlachten führen gegen Bakterien und Plaque. Leider sind nüchtern betrachtet die Vorteile nur gering. Selbst mit perfekt programmierten kann man die Lebenserwartung nur geringfügig steigern. 1 Jahr vielleicht, mehr nicht. Anstatt mit 75 stirbt man dann mit 76 Jahren. Der Aufwand um solche Nanoroboter zu bauen und zu programmieren ist jedoch immens. Derzeit ist nicht klar wie es gemacht wird, um hier Erfolge zu erzielen müsste man wenigstens ein 5 Jahres Projekt durchführen. Selbst im besten Fall hat man also 5 Jahre seines eigenen Lebens investiert um dadurch 1 Jahr länger zu leben. In der Summe hat man also an Lebenszeit verloren. Es lohnt sich nicht sich näher mit Nanorobotern zu befassen.

Und diese Prognose ist noch optimitisch. Gut möglich, dass man 5 Jahre vor sich hin forscht und am Ende nur ein sogenanntes Negativ-Scientific Data hervorbringt was man bei ResearchGate oder sonstwo veröffentlicht. Und negative heißt wirkllich negativ, das man also kleinlaut zugibt keine Ahnung zu haben wie es geht und auch keine Möglichkeit sieht in absehbarerer Zukunft die Technologie weiterzuentwickeln. Das heißt dann konkret dass man 5 Jahre investiert hat und am Ende trotzdem noch mit 75 an einer Herzattacke zu sterben. Vermutlich sogar früher weil Wissenschaftler als workaholics einen ungesunden Lebensstil pflegen und für schöne Dinge im Leben nur wenig Zeit haben.

Was also soll das Gerede von der wunderbaren Nanozukunft bei dem alle Krankheiten geheilt sind? Es ist ein leeres Versprechen, was Nachwuchsswissenschaftler rekrutieren soll wohl wissend dass sie bei dem kollektiven Kraftaufwand am Ende als Verlierer daraus hervorgehen werden. Anstatt mit Nanorobotern sollte man seine Zeit sinnvoller verbringen, mit guten Freunden beispielsweise oder mit entspannter Lektüre hier im Weblog.

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