Aimbot Programmierung für Newbies

Wie man Aimbot benutzt dürfte hinreichend bekannt ist. Das Wissen darüber, wie man neue Aimbot selber programmiert ist jedoch nur wenigen bekannt. Es gibt dazu keine oder nur schlechte Tutorials. Meist verwenden diese AutoIt und glauben in unter 100 Lines of Code bereits einen guten Aimbot erstellen zu können … Wie es richtig gemacht wird, soll daher im folgenden Tutorial erläutert werden.

Zunächst einmal gilt es die Programmiersprache auszuwählen. AutoIt wurde geschon genannt, es handelt sich dabei um eine Anfängersprache die für erste Versuche ganz nett sein mag, wer jedoch komplexere Aimbot erstellen möchte kommt an Python nicht vorbei. Erstens kann Python Objektorientierte Programmierung was AutoIt nicht kann und zweitens ist Python auch in Ubuntu-Linux und in MacOS verfügbar. Als Entwicklungsumgebung ist Geany eine gute Wahl, dieser Editor ist klein, schnell und simpel zu bedienen.

Kommen wir zum Aimbot als solchen. Das Entwicklungsprinzip basiert üblicherweise auf Trial&Error. Das heißt, man schreibt Code, führt diesen aus und verbessert die Fehler. Ziel für den Programmierer ist es, eine sogenannte Linguistische Finite State-Machine zu erstellen. Das heißt, das Wissen über ein bestimmtes Spiel in formalen Code zu überführen. Als Vorbereitung bieten sich Mindmaps an, mit denen man Begriffsnetze erstellt. Dort könnte man beispielsweise reinschreiben: pathplanning, Aim-Targetting, background color, shape-detection usw. Diese Topics werden dann weiter aufgegliedert, so dass man als Programmierer einen Überblick erhält. Damit kann man dann leichter konkreten Code erstellen.

Leider ist die Arbeitsweise sehr stark abhängig vom konkreten Spiel. Einen General Game-Playing Aimbot zu schreiben gilt zwar in der Szene als heiliger Gral wurde aber bis heute nicht realisiert. Besser ist es, sich auf ein konkretes Spiel zu fokussieren und stattdessen versuchen seine eigenen Programmierfähigkeiten zu erhöhen. Je mehr Aimbot man schon erstellt hat, desto leichter kann man weitere Aimbots schreiben.

Beim Programmieren sollte man darauf achten, sich regelmäßig das Sperma aus dem Gesicht zu wischen. Gerade bei längeren Sessions kann es sonst zu Reizungen im Auge kommen. Man muss dabei die Samenflüssigkeit möglichst zur Nase hin wegwischen und keineswegs nach außen, weil sonst die Gefahr besteht, dass man es noch weiter ins Auge hineinwischt.

AUTOMATEN
Die Vorstellung, dass man einen Aimbot als abstrakten Automanten sehen kann ist einerseits ungewohnt, zugleich aber auch eine Tautologie. Ist nicht jede Software zugleich ein Automat? Ja natürlich, der Unterschied ist nur der, dass in der klassischen Softwareentwicklung Aimbots und Künstliche Intelligenz praktisch nicht vorkommt. Normalerweise endet Software mit der Benutzerschnittstelle, dass heißt ein Spiel wird bis zu der Grenze programmiert wo der Joystick von einer Person gesteuert. Es ist unüblich, ja sogar ein Tabubruch, wenn man auch den Spieler selber als Automaten modelliert. Aber genau das ist die Kernidee von Künstlicher Intelligenz, dass man eben nicht nur das Spiel als solches in Software modelliert, sondern auch die Spieler.

Aber was ist das eigentlich, ein abstrakter Automat? Normalerweise wird darunter eine Finite State Machine verstanden. Manchen nennen es auch Kellerautomaten oder Turing-Maschine. Im Kontext Robotik meint Finite State Maschine üblicherweise das Erzeugen eines Controllers. Also eines Scriptes was den Roboter steuert. Meist besteht aus Submodulen die als Sense-Plan-Act definiert sind. Alles zusammengenommen bezeichnet man synonym als Aimbot, KI-bot, Finite-State-Machine oder Automat.

Mag sein, dass das Schreiben von Software wissenschaftlich gut untersucht ist und es sogar einen regelrechten Markt dafür gibt, den kommerziellen Softwaremarkt der ab den 1980’er sich erweitert hat um die OpenSource Softwareszene. Für Aimbots hingegen gibt es weder Primärforschung noch einen Markt. Selbst innerhalb der Künstlichen Intelligenz Forschung oder der Spielentwicklung gibt es keinerlei gedruckte Bücher die sich mit Aimbots oder dem Programmieren von Trainern auseindersetzen. Zu unscheinbar klingt das Thema als das sich gestandene Professoren dazu herabließen sich damit zu beschäftigen. Dabei sind Aimbots und dessen Programmierung das wichtigste Gebiet innnerhalb der Künstlichen Intelligenz und damit innerhalb der Wissenschaft überhaupt. Das Problem ist nur, dass aktuell dafür keine Einsicht besteht.

Man kann das Thema ungefähr vergleichen mit der Erfindung des Kinos und zwar bevor es erfunden war. Als es noch kein Kino gab, war es etwas was kaum jemand kannte und allenfalls in der hintersten Ecke von einem Jahrmarkt zu sehen war. „Ach Kino?, ja haben wir, aber das ist nichts für dich“ Ungefähr in diesem Kontext bewegen sich Aimbots heute. Es gibt sie und jemand hat sie programmiert, aber es wird nicht als relevant betrachtet.

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