Qualitätsprobleme bei OpenAccess?


Bei OpenAccess muss man unterteilen in Gold OpenAccess (das wurde im OP beschrieben) und Green OpenAccess. Bei Gold OpenAccess gibt es in der Tat Qualitätsprobleme. Sie haben damit zu tun, dass die Kosten des Workflows hoch sind. Und wo Geld im Spiel ist, ist die Versuchung groß dass an einer Stelle getrickst wird. Insofern dürfte es der Normalfall sein, dass bei einer Veröffentlichung bei Elsevier oder PLOS es nicht um die Inhalt einer wissenschaftlichen Publikation ankommt, sondern Dinge wie Marketing, geistiges Eigentum und Monopole eine Rolle spielen. Das ist aber kein Argument gegen OpenAccess insgesamt wie in dem Artikel der Süddeutschen Zeitung behauptet wird, sondern es ist Anlass sich näher mit dem besseren OpenAccess und zwar dem Green OpenAccess zu beschäftigen. Dort sind die Kosten niedriger bzw. Null, und die Gefahr sinkt dass Geld das oberste Prinzip einer wissenschaftlichen Veröffentlichung ist. Nur wo Informationen frei sind, kann objektiv ihr Wert ermittelt werden.

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