Was falsch läuft bei Robocup

Der Robocup Wettbewerb besitzt eine Reihe von systemimmanenten Schwächen. Eine davon ist, dass die Aufteilung in unterschiedliche Ligen ein Problem darstellt. Im Regelfall ist Robocup darauf ausgelegt, dass Teams daran teilnehmen. Innerhalb der Teams wiederum existiert eine Arbeitsteilung zwischen Hardware, Vision, Control und Planning Modulen. Besser wäre es, wenn man den Roboterwettbewerb auf Einzelpersonen zuschneidert. Das heißt, dass es nur darum geht, dass Vision Modul für einen Roboter zu entwickeln und das verlangt wird, dass diese Aufgabe von einer Einzelperson erledigt wird. Die dafür dann Punkte erhält. Ich will das mal etwas konkreter erläutern.

Ich selber habe mich auf Robot-Control spezialisiert und eine Software entwickelt mit der man den Roboter steuern kann. Die Software selber ist ziemlich hochentwickelt. Aber, sie beinhaltet nur das Control und sonst gar nichts. Es fehlt die Hardware und vor allem fehlt die Vision Komponente. Es ist nicht geplant, das noch in die Software zu integrieren, weil mich Hardware beispielsweise nicht im mindesten interessiert. Nach dem klassischen Maßstäben des Robocup Wettbewerbes würde mein Projekt ein durchgefallen erreichen. Weil der Roboter nochnichtmal alleine aufs Spielfeld laufen kann. Würde man jedoch die Challange aufteilen in unterschiedliche Diszplinen, dann könnte man die Software produktiv einsetzen.

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