Die NASA betreibt Science Porn


Keineswegs ist Richard Price (CEO von Academia.edu) der erste der erkannt hat, dass es wichtig ist Wissenschaft in die breite Bevölkerung hineinzutragen. Die ersten, die das realisiert haben war die NASA. Sie betreiben mit der Internationalen Raumstation ISS so eine Art von OpenAir Science-Show in der Astronauten Kunststücke aufführen und sogar mit einer Gitarre auftreten. Der Zweck ist simpel: es geht darum große Bevölkerungsteile für Raumfahrt und Astronomie zu begeistern, ihre Neugierde zu wecken und damit die Welt zu verbessern.

„NASA’s Vision: We reach for new heights and reveal the unknown for the benefit of humankind.“

https://www.nasa.gov/about/index.html lautet das selbstgesteckte Ziel der „Science Porn“ Experten. Und was die Abonentenzahl des NASA Youtube Channels anbelangt (1,2 Mio Follower) sind sie damit ziemlich erfolgreich. Zwar ist nicht jede ISS Präsentation wo Wasserblasen bei zero-gravity herumschweben jetzt unbedingt Wissenschaft, aber das ist egal solange die Klickzahlen stimmen.

Die meiste mediale Aufmerksamkeit realisiert man übrigens mit Space Selfies wie das berühmte Fote „Self portrait of Tracy Caldwell Dyson“. Wo sich die gutaussehende Astronautin selber auf die ISS fotografiert hat, wie sie verträumt auf die Erde blickt. Als „Space porn“ könnte man die Mission von Sejourner auf dem Mars bezeichnen. Nicht nur, dass er Bodenproben gesammelt hat, sondern er hat die neuesten Updates auch im Liveticker zur Erde gesendet. Das ganze war ziemlich cool, und hat mehrere Millionen Menschen begeistert.

Die Reddit Gruppe https://www.reddit.com/r/spaceporn/ definiert Spaceporn übrigens so:

„SpacePorn. is a subreddit devoted to high-quality images of space“

Von der NASA gibt es sogar ein Youtube Video bei dem in 4K Auflösung ein durchtrainierter Sportler in der ISS bei Schwerelogikeit einen Art von Fladenbrot ist. Das ganze sieht so lecker aus, dass es wenig überrascht, dass das Video stolze 629134 Aufrufe erzielt hat. Ebenfalls sehr beliebt ist das NASA Video „Running in Space!“, was stolze 1,3 Mio Abrufe erzielt hat. Auch bei diesem Video ist ein wissenschaftlicher Nutzen nicht erkennbar, sondern das Video ist einfach nur cool und die Musik im Hintergrund richtig gut. Genau so sollte Education funktionieren, weiter so!

Das Video „NASA Johnson Style“ hat sogar 6 Millionen aufrufe generiert, es ist vom Schnitt einem Musik-Video nachempfunden und es gibt sogar weibliche Tänzerinnen in kurzen Shorts zu sehen. Ganz am Anfang sieht man übrigens die Damen nicht nur in kurzen Shorts, sondern zusätzlich wird noch eine Gangart verwendet, die man als Catwalk bezeichnet. Darin setzt man die Füße nicht nebeneinander, sondern geht auf einer Linie oder überkreuzt sogar die Beine, so dass die weiblichen HÜften stärker zu Geltung kommen. Diese Gangart wird üblicherweise im Bereich Fashion eingesetzt um die Attraktivität der gezeigten Modekollektion zu erhöhen.

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