TV-Kritik: Pilotfolge Knight Rider 2008


Ja ich weiß, es ist ein wenig spät jetzt noch die Serie Knight Rider zu kritisieren die bereits 2008 ausgestrahlt wurde und wie der Name vermuten lässt ein Remake der 80’er Jahre Serie mit David Hasselhoff ist. Aber immerhin geht es darum um ein selbstfahrendes Autos und die Special Effects sind so schlecht nicht. Insgesamt wirkt die Serie sehr viel moderner und aufgeräumter als das große Vorbild. Inhaltlich ist es ähnlich wie Team Knight Rider auf mehrere Protagonisten angelegt die so ähnlich wie bei Star Trek Raumschiff Enterprise zusammenarbeiten. Dadurch gibt es mehr Möglichkeiten zwischenmenschliche Probleme der Figuren zu beschreiben. Aber im Vordergrund stehen, machen wir uns nichts vor, rasante Verfolgsfahrten auf dem High-Way die üblicherweise gegen waffentragende Erpresser, Terroristen, Diebe und wem auch auch immer ausgetragen werden. Schon in der Pilotfolge wird nicht nur ein Wissenschaftler gekidnapped und unter vorgehaltener Waffe bei überhöhter Geschwindigkeit gezwungen ein Passwort herauszurücken, sondern so nebenbei wird auch gezeigt wie die Mutter des Protagonisten ermordert wird. Das ganze ist also nicht unbedingt eine kindersendung, bei Amazon ist sie mit FSK16 eingestuft.

Vom Aufbau her funktioniert es so ähnlich wie „2 Fast 2 Furious“, es gibt jede Menge schnelle Autos zu sehen. Eine Kritik sei jedoch angebracht, und zwar was die Erklärungen der technischen Details angeht. Natürlich ist es schwer die Einzelheiten einer Künstlichen Intelligenz in einer TV-Serie zu erläutern, was die Drehbuchautoren jedoch hätten tun können ist sich Rat holen können von Forth-Programmierern. Man hätte diese Programmiersprache zumindest erwähnen müssen und sogar Screenshots mit echtem Programmcode einblenden können. Das wäre technisch nicht so schwer gewesen und hätte den Realismus erhöht.

Hier mal Beispielcode den man hätte zeigen können:

: defer            ( C: "name" - = Create a deferred word )
  create 
    ['] abort ,
  does>
    @ execute
;

Natürlich weiß auch die Forth-Community nicht wie man eine Künstliche Intelligenz programmiert, aber dafür wissen sie wie man ästhetischen Computercode schreibt, der irgendwie nach Zukunft aussieht und auch von Hardcore-Informatikern nicht als Lachnummer angesehen wird. Zur Erinnerung: Forth ist eine Stackmachine mit der man iterativen Code erstellen kann, der auf einer virtuellen Machine ausgeführt wird.

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