Virtuelles KVM Image auf physische Festplatte kopieren


Bisher hatte ich Fedora 25 nur in der virtuellen Maschine getestet, jetzt war es Zeit für den Betrieb auf echter Hardware. Aber mein aktuelles Betriebssystem plattwochen wollte ich auch nicht, zu riskant. Also das kvm-Image flugs auf eine externe USB Festplatte kopiert,

qemu-img convert -O raw fedora-hdd.img /dev/sdb

… was bereits nach rekordverdächtigen 10 Minuten fertig war. Wir reden immerhin über eine 20 GB große Datei, eigentlich hätte ich gedacht das dauert länger. (Nachtrag: umgrechnet waren es 33 MB/Sek). Der „qemu-img convert“ Befehl wird übrigens genutzt um die qcow2 Datei ins Raw Format zu konvertieren. Sonst hätte man noch einen Zwischenschritt einfügen müssen. Nach dem kopieren habe ich festgestellt, dass ich vergessen hatte, vorher die Festplatte zu unmounten, hat aber trotzdem geklappt. Jetzt noch das System neu booten und im BIOS von der externen HDD booten und schon ist das Fedora einsatzbereit. Das es so leicht wird, hätte ich nicht gedacht, aber Fedora bootet von der externen Platte als hätte ich es dort installiert. Zugegeben, es dauert etwas, der Unterschied zu einer SSD Platte ist schon da, aber egal. Dafür klappt die Soundausgabe unter Chromium perfekt und wenn man in den Settings das Touchpad richtig einstellt auch das.

Fedora 25 fühlt sich um einiges professioneller an als ein Ubuntu. Nicht nur dass dort bereits der neueste Linux Kernel im Betrieb ist, sondern auch Chromium der Webbrowser hat die allerletzte Iterationsstufe. Obwohl eigentlich Fedora sich an Profis wendet, kann man damit auch prima zu Youtube surfen um sich da Quatsch anzuschauen. Schöne Sache das Betriebssystem. Komplett switchen will ich aber noch nicht, erst noch abwarten ob sich doch noch Probleme ergeben.

Fassen wir die Vorteile von Fedora gegenüber Ubuntu stichpunktartig zusammen:
– immer die neueste Software
– sehr potente Firma im Hintergrund (Redhat)
– dasselbe Betriebssystem was auch Business-Kunden einsetzen

ZUKUNFT
Eigentlich ist die Zukunft von Linux simpel: Fedora wird alle anderen Distributionen verdrängen: Debian, Ubuntu, Suse, Gentoo und OpenBSD wird alles platt gemacht. Das heißt, dass diesen Distributionen das Vertrauen entzogen wird, es wird abschätzig über die User geredet die sie noch einsetzen und gleichzeitig wird Fedora als das beste System hingestellt. Dann wird man anfangen für Fedora die Gamer zu begeistern, also Leute die STEAM installieren um darüber dann die neuesten High-Profile-Titel auf ihren Stromhungrigen-Systemem zu zocken, damit gelingt dann der Massendurchbruch von Linux und Hersteller wie Microsoft werden an Marktanteil verlieren. So lautet, vereinfacht gesagt, der Walkthrough der angedacht ist. Gibt es Einwände?

Wirklich glücklich mit diesem Trend ist keiner. Das Problem ist nur, dass Fedora am aggressivsten von allen Linux-Distributionen ist und folglich die Alleinherschaft anstrebt. Möge der Stärkere gewinnen. http://www.datacenter-insider.de/die-zukunft-ist-schon-da-und-red-hat-der-partner-a-553734/

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