Fedora vs. ArchLinux


Der Grund warum man lieber ArchLinux und nicht Ubuntu einsetzen sollte ist simpel: bei ArchLinux gibt es immer den neuesten Kernel, die letzten Sicherheitsfeatures und die aktuellsten Programme. Jetzt mögen vielleicht Ubuntu User sagen, dass sie auch mit 10 Monate alten LibreOffice Versionen gut klarkommen nur: den mindesten Respekt dem man dem Upstream entgegenbringen kann ist es, wenn man Verbesserungen auch bei sich installiert. Nur so kann kann man die Entwicklung voranbringen. Wenn man hingegen schon bei der Distribution veraltete Software nutzt hat der Upstream wenig Motivation die Software weiterzuentwickeln.

Es gibt jedoch auch wichtige Gründe warum man ArchLinux nicht verwenden sollte, und zwar leidet die Stabilität. Nach einem Update kann es zu Problemen kommen die manuelles Eingreifen nötig machen. Und hier kommt Fedora ins Spiel. Bei Fedora gibt es einerseits die aktuelleste Software, gleichzeitig jedoch ist das System stable. Man ist einerseits bleeding-edge hat aber gleichzeitig ein System was sich im Produktivsystem einsetzen lässt. Es gibt nicht wenige Firmen die aus Langeweile oder weil sie Lizenzkosten für Redhat sparen wollen, Fedora auf ihren Produktiv-Servern einsetzen um dort Datenbanken zu hosten oder ähnliches. Zugegeben, Fedora ist nicht für jeden geeignet. Derartig fortschrittliche Software in Verbindung mit nicht vorhandenen Handbüchern erfordert ein hohes Fachwissen bei den Anwendern. Für Linux Einsteiger ist ein Ubuntu besser geeignet. Wer jedoch etwas lernen möchte, und auf der Suche ist nach einem professionellen System der ist mit Fedora gut bedient.

Fedora kann man getrost als Linux Referenzimplementierung bezeicnnen, also die Vorgabe wie eine Linux Distribution konkret aussehen kann. Alle andere Distributionen orientieren sich an Fedora.

Hier https://ayoisaiah.com/switching-to-fedora/ gibt es noch eine weitere Begrüdung warum jemand auf Fedora gewechselt hat. Er wollte einerseits ein Bleeding Edge wie ArchLinux haben aber gleichzeitig ein stabiles System wie Ubuntu.

Ich glaube es macht keinen Sinn wenn man Fedora direkt mit Ubuntu vergleicht. Sondern man kann Fedora am besten mit ArchLinux vergleichen. Beide Distributionen nehmen für sich in Anspruch Bleeding-Edge zu sein, also möglichst dicht am Upstream zu sein. Der Unterschied ist jedoch, dass Fedora auch im professionellen Umfeld (bei Firmen) eingesetzt wird, während ArchLinux ein reines Spielprojekt ist. Das heißt ist eine Nischendistribution. Zwischen beiden gibt es jedoch eine Gemeinsamkeit. Beide Communitys haben erkannt, dass aktuelle Software wichtig ist. Das heißt, sie wollen nicht nicht 5 Monate und länger warten bis ein Programm von den Maintainern freigegeben wurde, sondern sie wollen die Features sofort haben, das schließt Sicherheitsverbesserungen mit ein. Die Frage ist jeweils: wie bekommt man die Distribution stabil. Bei ArchLinux lautet die Antwort gar nicht: das System kann jederzeit kaputtgehen. Bei Fedora und Redhat hat man jedoch einen Weg gefunden.

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