Witzveranstaltung Debconf 17 gestartet


Wie Pro Linux zu berichten weiß ist die Debian Conference 2017 gestartet https://www.pro-linux.de/news/1/25018/debconf-17-startet-in-montreal.html Es gibt — laut Selbstdarstellung — dort eine Vielzahl von Vorträgen rund um Linux, Freie Software und natürlich die Debian Distribution zu hören. Das Problem mit der Debconf ist, dass man die Show eigentlich nur als Witz bezeichnen kann. Fragen wir dochmal die Anwender was sie von Linux erwarten. Üblicherweise werden 2 Dinge genannt, Support in Form von Dienstleistungsverträgen, sowie Software-Updates die das Produkt technologisch auf den neuesten Stand bringen. Leider bietet Debian davon nichts. Weder kann man bei Debian Anwendersupport kaufen, noch programmiert Debian Updates. Was genau Debian ist, kann man am besten umschreiben mit Journalistenkollektiv. Also eine weitere Ebene die eingezogen wurde, zwischen Linux und Anwender die von nicht näher genannten Geldquellen finanziert wird und wovon unklar ist, was die Hidden Agenda ist.

Pro Linux und andere Computerzeitschriften behaupten bis Heute, dass sich Debian und Ubuntu verdient gemacht hätten rund um Linux und Freie Software. Aber das haben sie nicht. Davon dass die jährlichen Debconf-
Konferenzen abgehalten werden, hat niemand etwas. Dadurch kommen Wayland und andere Projekte keinen Millimeter voran, und irgendwelche Leute, die den Unterschied zwischen kommerzieller Software und freier Software herausarbeiten und eine ideologische Rechtfertigung liefern kein Microsoft einzusetzen braucht auch niemand. Entweder, Linux ist so gut, dass man es gegen Bezahlung auf die eigene Hardware draufspielt oder man lässt es eben bleiben. Ein bisschen erinnert mich Debian an die frühe Hackerbewegung, der ging es bekanntlich nicht darum, Hardware zu bauen oder Software zu programmieren sondern die frühen Hacker wollten die Dinge kaputtmachen, welche richtige Firmen und richtige Softwareentwickler programmiert haben. So eine Art von Selbstermächtigung. Böse formuliert ist die Debconf also eine Linux-Hate-Group die mit freier Software nicht viel zu tun hat. So wundert es auch nicht, dass die meisten Teilnehmer dort auf ihren Notebooks entweder Apple oder Windows 10 installiert haben und Debian nur ehrenamtlich und unentgeltlich betreiben.

Leider dürfte auch dieses Jahr der Zuschaueranstrum ungebrochen sein, was nichts anderes heißt, dass Linux nach wie vor ein Schattendasein führt. Bevor sich Linux auf dem Desktop wird durchsetzen können, müssen erstmal Debconf-ähnliche Veranstaltungen an Bedeutung verlieren. Dort sind zuviele Pseudo-Computerfreaks und nicht-Programmierer unterwegs als das man da etwas lernen könnte. Kein Wunder, dass die meisten Themen sich nicht mit Linux oder gar der Zukunft von Linux beschäftigen, sondern üblicherweise steht der Debian-way-of-life im Zentrum. Damit ist gemeint, dass man irgendwie auf Hippie macht, für den Weltfrieden eintritt aber Computer sehr skeptisch gegenübersteht. Am liebsten würde ich sagen, dass Debian technologisch nichts taugt, aber das wäre bereits eine Überhöhung, weil Debian ja keine Software ist, sondern es sich um geklauten Sourcecode der Firma Red Hat handelt, der umettikettiert wurde und mit vielen neuen Sicherheitslücken versehen wurde.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s