Fermi Paradoxon gelöst

Das Fermi Paradoxon ist zu stark auf die Naturwissenschaft fokussiert. Es unterstellt, dass es keine Zauberei gibt vor allem keine Zauberei im Weltraum. Aber das ist nicht wahr. Der Weltraum ist voll davon. Es gibt sie auf jedem Planeten. Es sind sehr alte Zauberer, in langen Gewändern und mit verrunzelten Gesichtern. Einige haben auch spitz zulaufende Hütte auf und einen Bart der bis zum Fußboden reicht. Ihre Fähigkeiten sind unterschiedlich stark ausgeprägt aber die meisten können zumindest ihre Gestalt verändern. Einige können auch die Zeit beeinflussen.

Das Fermi Paradoxon hingegen sucht nur nach klassischen Außerirdischen, also hochentwickelten Zivilisationen die sehr rational und objektiv agieren. Soetwas gibt es tatsächlich nicht. In einem Märchenfilm ist die Abwesenheit von Magie der Worst-Case. In einem Märchenfilm besteht der Normalfall darin, dass Tiere sprechen können und dass man nur einen Zauberspruch aufsagen muss und es erfüllen sich alle Wünsche. Nach sowas muss man suchen, wenn man den Weltraum erobern will.

Gremlins sind die Aliens

Das schöne an dem Roswell Mythos war, dass er sehr geheimnisvoll wirkt. Wenn er verfilmt wurde, wusste man als Zuschauer nie genau ob es vielleicht doch war sein könnte. Und wenn man sich die Berichte über Zeitzeugen anhörte, so war zwar vieles gelogen, aber es gab immer auch eine Schnittmenge. Sind nicht vielleicht doch Aliens 1947 in Roswell gelandet?

Leider ist inzwischen mehr über die Hintergründe bekannt. Einerseits ist das schön für die Debunker andererseits verliert Roswell dadurch einen Teil seiner Magie. Um es kurz zu sagen: der Roswell Mythos basiert auf der Gremlins Figur. Und auch die meisten Science-Fiction Filme die seit den 1950’er gedreht wurden, bauen einen oder mehrere Gremlins in ihre Drehbücher ein. Nur mal ein Beispiel: „Nightmare at 20,000 Feet“ ist ein Film der in den 1960’er gedreht wurde wo William Shatner mitspielte. Dort wurde auf den Tragflächen des Flugzeuges ein Gremlin gezeigt. Genau dasselbe Gremlin, was Roald Dahl in seinem Buch aus dem Jahr 1943 beschrieben hat. Aber damit nicht genug, die Figur Chewbacca aus Starwars aus Starwars ist im Grunde der selbe Gremlin der auch bei „Nightmare at 20,000 Feet“ zu sehen war. Es ist einfach ein Mann im Affenkostüm, nichts weiter. Die weiteren Helden aus Starwars wie Yoda sind im Grunde ebenfalls ein Gremlin. Yoda und die Figuren aus dem Film „Gremlins 1980“ sehen sich zum Verwechseln ähnlich.

Anders ausgedrückt, ungefähr in den 1930’er hat sich jemand die ersten Gremlings ausgedacht, vermutlich bei der Airforce, die dann über Roald Doahl und einige verschollene Disney-Comics künstlerisch aufbereitet wurden und nach dieser Master-Schablone wurde dann ein Großteil der Science-Fiction gedreht. So einfach war es.

Und auch heute noch ist die Figur des Gremlins das Nonplus-Ultra wenn man einen Außerirdischen benötigt. Wenn man eine X-AKte anlegen will wo man im Detail erläutert wie die Außerirdischen in Roswell damals aussehen, muss man im Grunde nichts anderes tun, als sich alle Filme und alle Geschichten über Gremlins ansehen und kann damit dann eine leicht wiedererkennbare Figur entwickeln. Man kann im Detail sagen, wie sie aussieht, welche Eigenschaften sie hat, ob sie gut oder böse ist, und das Publikum wird darin zweifelsfrei die echten / einzigen Außerirdischen wiedererkennen.

Warum diese Zusammenhänge einer breiten öffentlichkeit bisher verborgen sind ist unklar. Entweder war es einfach Zufall, dass die frühen Gremlins Erzählungen heute nicht mehr allgemein bekannt sind, oder Disney und Co wollten nicht, dass ihr Publikum den Schabernack so leicht durchschaut. Wenn man nur ein klein wenig Phantasie aufwendet, kann man sogar die Wesen aus dem Film Aliens auf den Gremlin der 1930’er Jahre zurückführen. Es ist diese Mischung aus Fabelwesen einerseits und High-Tech-Paranoia Gestalt auf der anderen Seite. Ja ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass der Gremlin soetwas ähnlich ist wie der Sandmann für die KInder. Es ist eine Figur vor der sich die Erwachsenen Gruseln aber zugleich hat er auch etwas vertrautes. Viele Science-Fiction Filme und auch die Pseudowissenschaftlichen Erzählungen zum Roswell Mythos machen von dieser Figur Gebrauch.

Natürlich kann man sich trotzdem auf den Standpunkt stellen, dass Aliens auf der Erde leben, und dass es nur Zufall ist, dass sie in den Schilderungen wie die Gremlins ausgeschmückt werden. Nur, wenn das so wäre, warum wird dieser Aspekt nicht öffentlich diskutiert? Nein ich bleibe dabei, die Wahrscheinlichste Erklärung lautet, dass es den Gremlins Mythos gibt, dass ihn einige Kulturschaffende bei Disney und Co auch kennen, die Öffentlichkeit hingegen die seit Jahren mit den selben miesen Science-Fiction Romanen gefüttert wird, denkt jedoch dass hinter den immer gleichen Figuren eine wahre Begegenheit namens Roswell stecken würde.

Die eigentliche Frage müsste lauten: Unter der Annahme, dass die Gremlins Figur sich jemand ausgedacht hat, wie sähe ein echter Außerirdischer aus, wenn er nicht wie ein Gremlin aussehen darf? Darauf gibt es keine Antwort: ein Außerirdische der nicht exakt aussieht wie der Gremlin ist nicht vorstellbar und wenn dann würde er nicht als echt wahrgenommen werden. Beides ist miteinander verknüpft. Die Frage ist weniger ob man an Aliens glaubt, sondern die Frage ist ob man an Gremlins glaubt.

Wie kann man sich Gremlins konkret vorstellen? In den meisten Schilderungen ist es eine Mischung aus einem niedlichen Hund und einem bösartigen Dämon. Manchmal wird nur eine Facette davon benötigt, wie z.B. bei der Figur der Ewoks (wieder aus Starwars). Das sind im Grunde Gremlins denen die böse Seite fehlt. Während in dem Film „Aliens“ nur böse Gremlins zu sehen waren. Im Film „Gremlins (1980)“ wurde beides miteinander gekoppelt was dem ursprünglichen Mythos schon sehr nahe kommt. In den 1940’er waren Gremlins Wesen die entweder auf den Tragflächen des Flugzeuges herumturnten und während des Fluges als Fehlerteufel Löcher in die Tragflächen bohrten, oder alternativ auch als gesellige niedliche Kameraden die den Piloten in der Kabine begleiteten. Also eine Mischung aus Schiffskatze und Kobold wie es früher in der Seefahrt üblich war.

Was alle Gremlins gemeinsam haben, ist dass sie als Begleiter von abenteuerlustigen Männern in Erscheinung treten. Man muss unterstellen, dass sie so eine Art von Schutzengel plus Dämon verkörpern beim Entdecken von neuem (einmal das Meer und ab den 1930’er den Himmel und dann den Weltraum). Zum Abschluss noch ein Foto von einem Gremlin http://img15.hostingpics.net/pics/64273703911lg.jpg Es gibt bei Google Image Search noch dutzende davon. Im Grunde ist das eine Blaupause für einen Außerirdischen. Das heißt, laut den Schilderungen ist exaktsowas in Roswell abgestürzt. Natürlich ist auf dem JPG Foto kein Alien zu sehen (nur der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen), sondern was das Foto zeigt ist einfach der ursprüngliche echte Gremlin der einerseits sehr fremd wirkt andererseits aber in dutzenden Filmen bereits aufgetreten ist.

Die Ursprünge des Roswell Mythos

Der Roswell-UFO-Mythos wurde in der Science-Fiction Literatur schon häufig thematisiert. Bei „Independence day“ wird das abgestürzte Ufo gezeigt, in einer StarTrek Folge landen die Ferengi nach einem Zeitsprung im Jahr 1947 auf der Erde und auch bei Akte X zieht sich Roswell wie ein roter Faden durch die Folgen. Was bisher nur selten thematisiert wurde ist die Beziehung zu einem Fantasy-Wesen namens Gremslins. Dieses wurde bisher in 2 Fantasyfilmen 1984 und 1990 verfilmt. Für alle die den Film nicht gesehen haben: eine zuerst niedliche Kreatur verwandelt sich aufgrund falscher Fütterung in ein Monster. Und das interessante. Es gibt einige Berichte, wonach die Piloten im 2. Weltkrieg auf ihren Tragflächen Gremlins sahen. Das wurde erstmalig von George Lucas in Starwars verfilmt. Dort saß zwar nicht Yoda auf dem X-Fighter aber dafür der R2D2 Roboter.

Recherchiert man etwas im Internet so findet man Abbildungen von WW2 Flugzeugen wo Gremlin-artige Wesen auf den Flugzeugen sitzen, dort entweder gar nichts tun und niedlich sind, oder aber das Flugzeug von außen mit einem Hammer kaputtmachen. Und es gibt auch Berichte von Piloten die sowas gesehen haben. Das interessante an diesem Mythos ist, dass ein Gremlin einem Außerirdischen wie er der Sage nach in Rosswell abgestürzt und auf der Militärbasis seziert wurde, verdächtig ähnlich sieht. Das heißt, um den Roswell Mythos korrekt zu verfilmen was alle Geschichte darüber einschließt, müsste man den Außerirdischen so zeichen wie die Gremlins aus dem Film aus dem Jahr 1984. Das heißt, eigentlich geht es bei dem Mythos gar nicht um Außerirdische, sondern der Ursprung liegt in Fantasy-Erzählungen über Kobolde, von denen es die guten Kobolde gibt (die in dem Film Gremlins so niedlich aussiehen) und dann noch die bösen Kobolde, welche die Tragflächen der Piloten kaputt machen und vergleichbar sind mit Yoda aus Starwars.

Ich möchte hier bewusst darauf verzichten, diese Erzählungen als real oder Fikton zu klassifizieren. Das hier ist kein Debunking von Area 51, sondern möchte darauf hinweisen, was die mythologischen Ursprünge der Erzählungen sind und welche Querverbindungen existieren. Oder um es expliziter zu formulieren: wenn man eine Ufo Geschichte erzählen möchte, dass man selbst also soetwas gesehen hat, dann sollte man die Aliens so beschreiben wie die Gremslins aus dem gleichnamigen Film und sollte sie auch so aufzeichnen. So sähe die perfekte Fälschung aus.

Erwähnenswert ist noch ein Kinderbuch von Roald Dahl „The Gremlins“ was 1843 erschien und wo Gremlins auf der Tragfläche eines Flugzeuges abgebildet sind. Denkt man sich das Flugzeug etwas futuristischer und lässt es abstürzen hat man exakt jenes Ereignis was heute als Roswell-Incident bekannt ist.

Die Gremlins Figur wurde später auch in Disney Comics verarbeitet. Das interessante daran ist, dass die Gremlins in den Disney-Comics stärker in Richtung außerirdisch gezeichnet sind. Sie haben dort einen Helm auf, mit Antennen daran. Es ist gewissermaßen die Gremlins Figur in einem Astronauten-Anzug. Vermutlch war das eine Adaption an die damalige Zeit als die Raumfahrt begannt und man das ursprüngliche Bild des Kobolds um moderne Elemente erweitert hat.

Komischerweise sind diese Zusammenhänge relativ unbekannt in der Öffentlichkeit. Das Gremlins Buch von Roald Dahl war lange vergriffen, und dass damals bereits Gremlins auf den Tragflächen von Flugzeugen gezeichnet wurden die das Flugzeug zum Absturz bringen ist ebenfalls kein Allgemeinwissen. Das ist jedoch extrem hilfreich wenn man verstehen möchte, was die Hintergründe von Roswell sind und woher die Faszination stammt.

In dem Wikipedia Artikel über Gremlins als Figur https://en.wikipedia.org/wiki/Gremlin ist zu lesen: „‚passing the buck‘ was important to the morale of pilots“ was übersetzt bedeutet, dass die Piloten einen Fehlerteufel erfunden, um dem die Schuld für Probleme zuschieben zu können um sich selbst zu entlasten. Anders ausgedrückt, wenn ein Pilot der unter Stress steht und der möglicherweise einen Fehler gemacht hat, der seine Kameraden in Lebensgefahr bringt, davon berichtet, dass auf den Tragflächen seines Flugzeuges Gremlins zu sehen waren, dann ist diese Geschichte in sich stimmig. Es ist keineswegs ein Einzelfall, sondern diese Form der Externalierung und Aberglauben dürfte der Normalfall zur damaligen Zeit gewesen sein.

Warum der Zusammenhang zwischen den Gremlins und Rosswell mehr als ein Zufall ist, wird durch den zeitlichen Kontext sichtbar. Gremlins wurden zuerst im Umfeld der Flugzeugpiloten ab den 1940 erfunden und als Meme weitererzählt. Roald Dahl hat das Phänomen einer breiteren Öffentlichkeit ab 1943 erläutert und laut der Sage ist 1947 das Roswell Ufo in den USA abgestürzt, wobei die Außerirdischen exakt die Form eines Gremlin besaßen. Meine Hypothese lautet, dass der Gremlin eine Idee ist, die abgeleitet wurde von Kobolden und Fantasy-Wesen, ab den 1940 von Kampfpiloten als Fehlerteufel eine psychologische Bedeutung hatte und später eine Modernisierung in Richtung „Gremlin im Raumanzug“ erhielt.

TIME GREMLIN
Internetseiten auf denen das Gremlin Phänomen in Beziehung gesetzt wird zur Area 51 gibt es keine. Scheinbar ist noch niemandem aufgefallen, dass die Aliens aussehen wie kleine Gremlins. Was es jedoch gibt, ist eine Episode aus „Seven Days“ namens „Time Gremlin“ wo ein kleiner Kobalt sich an der Außenseite der Zeitkapsel festsetzt.

Gibt es Außerirdische?

Die Antwort hängt davon ab, wen man fragt. Die katholische Kirche würde vermutlich sagen ja. Vertreter staatlicher Behörden wie der NASA würden es etwas vorsichtiger formulieren aber es nicht ausschließen wollen. Wenn man hingegen den Vertreter des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX fragt, wird er sagen: nein. Glaubhaft sind die Aussagen von allen drei. Glaubhaft deshalb weil die Katholische Kirche in ihrer Geheimbiliothek Grafiken von UFOs hat, die vor jahrtausenden Jahren angefertigt wurden. Auch der Vertreter der NASA sagt die Wahrheit, weil einerseits die offizielle Haltung der NASA ist, die Existenz von außerirdischen zu bestreiten, gleichzeitig jedoch unter der Hand das Gegenteil erzählt wird. Aber auch Elon Musk hat Recht wenn er die Exitenz von Außerirdischen kategorisch ausschließt, weil sich sein Unternehmen vorwiegend mit Geldverdienen und neuen Technologien beschäftigt nicht jedoch mit Glaubensinhalten.

Anders formuliert ist der Glaube an Aliens ein Phänomen was man auf einer Skala eintragen kann und was stark mit dem sozial/kulturellen Kontext verknüpft ist. Er dient dazu innerhalb von sozialen Interaktionen Regeln zu definieren. Das heißt, wenn jemand sagt er glaubt an Außerirdische, dann soll das folgende Gespräch einen christlich-katholischen Drive erhalten also antiaufklärerisch konotiert sein. Wenn jemand hingegen sagt, es gibt keine Außerirdischen soll damit das Gespräch in eine skeptisch-technologische Haltung gedrängt werden.

Es ist also kein Widerspruch, wenn man sowohl an Außerirdische glaubt, als sie auch komplett leugnet, vielmehr hängt es davon ab, was die jeweiligen Ziele des Diskurses sind. Es wäre beispielsweise zu simpel, generell Außerirdische als Unsinn zu bezeichnen, weil mit diesem Background die Rolle des Captian Picard aus StarTrek wohl kaum hätte glaubhaft auftreten können. Wer Captain eines Raumschiffes ist, muss selbstverständlich an Außerirdische Glauben, das ist Grundvoraussetzung.

Jeder kann frei wählen ob er an Außerirdische glaubt oder nicht. Und man darf sich sogar umentscheiden. Es ist nichts, was man vorschreiben kann oder was richtig/falsch ist. Es handelt sich um ein Weltbild, also ein Technik die Realität wahrzunehmen und mit Sinn anzureichern. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass wer technischen Fortschritt anstrebt möglichst nicht an Außerirdische glauben sollte. Wer sich also von Märchen, Mythen und der Kirche konsequent abzugrenzen versucht, der sollte nicht die selbe Haltung zur Area 51 haben wie der Papst. Im wissenschaftlichen Background gehört es zum guten Ton, sich über Verschwörungen lustig zu machen, sie als naiv und als Aberglauben zu diffamieren. Es geht explizit darum, arrogant die Wissenschaft als das mächtigere Instrument der Sinnbeschreibung darzustellen.

Beweis für die Existenz von Außerirdischen

Ob es Außerirdische auf der Erde gibt oder nicht, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Die eine Fraktion sagt dass in Roswell ein Ufo abgestürzt wäre und seitdem die Aliens gemeinsam mit der Regierung die Welt kontrollieren. Die Kritiker verweisen darauf dass bisher noch jedes Foto von Ufos sich als eine Fälschung herausgestellt hat. Aber wer von beiden hat Recht? Gibt es Außerirdische oder gibt es sie nicht? Darum soll es im folgenden gehen.

Grundsätzlich ist die These, dass Außerirdische auf der Erde leben eine gültige These. Sie lässt sich anhand von mehreren Indizien bestätigen. Genauso übrigens wie die These, dass die Erde von Gott erschaffen wurde. Auch hierfür gibt es mehrere Hinweise. Ob diese These wahr ist oder nicht spielt keine Rolle. Entscheidener ist vielmehr die Frage ob uns diese Hypothese weiterbringt.

Es ist unmöglich die These zu wiederlegen, dass in Roswell ein Ufo abgestürzt ist, ebenso wie es nicht möglich ist, kreationistische Ideen zu wiederlegen. In beiden Fällen handelt es sich um rationale Glaubenssysteme die wiederspruchsfrei sind und selbst wissenschaftlichen Anforderungen genügen. Die Frage ist vielmehr ob man selbst an derartige Sinnsysteme glaube möchte oder nicht.

Und ja, es hat eine Menge an Vorteilen, wenn man nicht an Außerirdsche glaubt. Ein Vorteil besteht darin, dass man alternative Erklärungsansätze die nichts mit Verschwörungstheorien zu tun haben aufgeschlossen gegenübersteht. Bleiben wir beim Roswell Absturz 1947. Natürlich kann man den Plot so erzählen, dass dort eine Geheimoperation durchgeführt wurde die etwas mit UFOs zu tun hatte. Das bedeutet dann aber auch, dass jede andere Erklärung wie Wetterbalons, bewusste Falschmeldung, Atomversuche oder ähnliches ausscheidet. Es bedeutet vor allem, dass man die Möglichkeit verwirft, dass es Leute gibt die Spaß daran haben, andere zu täuschen. Es bedeutet, dass es keine Leute gibt, die UFO Fotos fälschen, Unsinn erzählen oder sonstwie auf sich aufmerksam machen.

Auch die Hypothese dass es keine Außerirdschen gibt, lässt sich nicht beweisen. Es ist keineswegs die Wahrheit sondern nur eine Annahme unter vielen. Es bedeutet, dass man komplexe Phänomene anders erklärt als mit dem Wirken von Aliens. Vielelicht noch ein zweites Bespiele. Als im Jahr 1986 die Raumfähre Challanger explodiert ist bestand die Notwendigkeit dieses Ereignis zu beurteilen. Was war die Ursache, wie kann man soetwas in Zukunft verhindern? Eine Grundhaltung die das Einwirken eines UFOs von Anfang an ausschließt ist etwas zutiefst unwissenschaftliches. Wie kann man etwas ausschließen, was man noch gar nicht in Betracht gezogen hat? Muss man nicht jede Möglichkeit in Betracht ziehen? Dennoch war im Fall der Challanger Katastrophe diese Hypothese nötig. Erst wenn man das Einwirken von Aliens, oder das Einwirken von Gott ausschließt, kann man mit der eigentlichen Ursachenforschung beginnen.

Generell kann man sagen, dass die Hypothese „Es gibt keine Außerirdischen“ dazu dient den Erklärungsraum zu reduzieren. Man wird nur noch solche Argumentationen in Betracht ziehen, die sich innerhalb traditioneller Denkmuster befinden. Es handelt sich dabei um eine Heuristik die es erlaubt, sich schneller der eigentlichen Ursache anzunähern. Man kann mit dieser Vorauswahl die Untersuchung zur Challangerkatastrophe in weniger als 12 Monaten abschließen und kommt zu einem Ergebnis. Das mag falsch sein, ist aber zunächst eine Erklärung für den Absturz.