Chemische Evolution

Der Begriff der chemischen Evolution ist erst in den letzten Jahren entstanden. Er dient dazu dass Miller Urey-Experiment aus den 1950’er auf eine theoretische Grundlage zu stellen. Im Grunde setzt chemische Evolution dort an, wo Charles Darwin passen musste: die Erklärung wie sich aus unbelebter Materie das erste Leben entwickeln konnte.

Diese Frage ist deshalb so wichtig, weil man darüber erklären kann (oder auch nicht) wie es zu den ersten Lebewesen gekommen ist. Zur Erinnerung: Darwin erläutert, wie sich aus Algen und Bakterien höhere Lebensformen entwickelt haben: Fische, Landlebewesen und zum Schluss der Mensch. Die Darwin-Evolution konnte durch Dinosaurierpfunde und künstlich herbeigeführte Veränderungen des Erbgutes bestätigt werden. Was jedoch für die Wissenschaft ein Rätsel darstellt ist die Frage wie sich die ersten Algen und die ersten Bakterien gebildet haben.

Aber was genau ist chemische Evolution? Derzeit beantworten kann das vermutlich keiner. Es gibt nur das erwähnte Miller-Urey-Experiment und ein Versuch neueren Datums bei dem ein Roboterarm mit einer Pipette Ölpartikel vermischt. Im Kern geht es jedoch um die Frage, welche Folgezustände möglich sind, wenn man biologische Aktivitäten ausschließt.

Damit ist gemeint, dass man beispielsweise Gezeiten simuliert oder einen Vulkanausbruch. Alles Dinge bei denen keine Bakterien oder Algen beteiligt sind, die also nach biologischen Verständnis unbelebt sind. Besonders interessiert natürlich der Übergang von chemischen Elementen hin zu biologischen Elementen. Chemische Evolution besagt, dass unter günstigen Startbedingungen ein solcher Übergang möglich ist.

Schaut man sich die Geschichte der organischen Chemie etwas näher an, so ist diese spannend wie ein Krimi. 1828 wurde beispielsweise Harnstoff im Labor hergestellt. Vorher dachte man, dass organische Substanzen nur von Lebewesen erzeugt werden können. Ein wichtiger Begriff lautet hierbei „Totalsynthese“. Damit ist es beispielsweise möglich, Zucker herzustellen ohne dass man zuvor Zuckerrüben anpflanzen muss.

Um die Wahrscheinlichkeit von Leben auf anderen Planeten zu bewerten gilt es zwei Fragen zu beantworten: Erstens, kann man über Totalsynthese Algen herstellen? Und zweitens, kann diese Totalsynthese auch zufällig in der Natur stattfinden? In dem Aufsatz „Chemische Synthese von Proteinen:
Generierung biologischer Aktivität ohne Nutzung des
zellulären Syntheseapparats“, 2001 ist auf Seite 13 zu lesen, dass die chemische Synthese von Proteinen länger als 60 Aminosäuren bis heute schwierig ist.

Einführung in den Kreationismus

Es gibt eine Vielzahl von Fakten, die beweisen, dass Menschen die einzigen intelligenten Lebewesen im Weltraum sind und es keine außerirdische und auch keine bewohnten Exoplanten gibt. Ein wichtiges Argument ist unter der Bezeichnung Fermi-Paradoxon bekannt und besagt, dass wenn ein Planet wie „Gliese 6667cc“ bewohnt wäre, es von dort Radiobotschaften geben würde. Obwohl das SETI Projekt sehr intensiv nach außerirdischen Funksignalen sucht ist bis auf das WoW-Signal 1977 und dem Fast Radio Bursts ab 2004 nichts empfangen worden, was auf außerirdische Präsenzen hindeutet.

Die Möglichkeit von Leben auf anderen Planeten wird häufig mit zwei naturwissenschaftlichen Theorien erklärt: einmal die Evolutionstheorie wonach sich höherwertiges Leben durch Selektion herausbildet und zum anderen über „chemische Evolution“ wonach Biomoleküle in unterirdischen Vulkanen (Black Smoker) von allein entstehen. Es ist zwar richtig, dass im Miller Urey Experiment Aminosäuren entstanden sind, aber das ist noch lange kein Leben. Echtes Leben zeichnet sich durch Biomoleküle wüe Proteine und DNA aus. Auch neuere Verfahren wie die chemische DNA Synthese (Oligonucleotide synthesis) welche in der Martin Burke Maschine eingesetzt wird, konnte bisher nicht zweifelsfrei erklären wie Leben aus dem Nichts entstehen soll.

Vielmehr scheint es, als ob die moderne Naturwissenschaft in einem selbstgeschaffenen Gedankengebäude verhaftet ist, dass unfähig ist zur Selbstkritik. Die modernen Naturwissenschaften versuchen gar nicht vorurteilsfrei sich der Frage nach der Entstehung des Lebens zu widmen, sondern behaupten schlichtweg, dass es möglich ist, dass der Mensch Lebenwesen klonen kann, und aus dem Nichts Biomoleküle erzeugen kann. Es ist eine moderne Form von Überheblichkeit. Derlei „Alles ist möglich“ Philosophie negiert die Grenzen des Fortschritts und wird selbst zu einem quasi-religiösen Erklärungsmuster. Es basiert einzig auf der Wunschvorstellung, dass es Aliens gibt. Man muss davon ausgehen, dass sowohl das Miller-Urey-Experiment als auch DNA Synthese Experimente welche nachweisen sollen, dass Leben aus unbelebter Materie möglich ist — schlichtweg gefälscht sind. Ähnlich wie der Dwave Quantencomputer, der Rossi E-Cat oder der H.264 Encoder Atvisican handelt es sich bei Maschinen welche auf chemische Wege Biomoleküle generieren um wissenschaftlichen Betrug. Im Regelfall werden entsprechende Paper auschließlich in Zeitschriften veröffentlicht die sich der Grenzwissenschaft verschrieben haben wie z.B. das unter Esoterikern beliebte Nature-Magazin.

PROTEINE
Anders als landläufig angenommen wird, sind Proteine nicht einfach nur komplexe Moleküle sondern es sind molekulare Maschinen: winzig kleine Roboter die eine konkrete Aufgabe erfüllen. Um Proteine künstliche zu erzeugen muss man sie zunächst programmieren. Derartige Programme konnte die wissenschaft bis heute nicht erzeugen.

Die Frage stellt sich woher die Software kommt, welche ein Protein so steuert, dass sich daraus höhere Lebewesen bilden können. Vulkane mögen vielleicht optimale Temperaturgefälle erzeugen, aber sie können können keine Protein-Programme erstellen. Das soetwas per Zufall erfolgt ist ebenfalls ausgeschlossen. Die Anzahl der Möglichkeiten wäre viel zu groß. Auch in der Informatik ist es nicht möglich, über Zufallsgeneratoren zu ablauffähigen Programmen zu gelangen. Ja man kann sogar zeigen, dass selbst in einem Zeitraum von 1 Milliarde Jahre derartige Programme nicht entstehen können.

Eine mögliche Erklärung woher dennoch die erste Programme gekommen sind, welche Proteine programmieren wäre Künstliche Intelligenz. Nach der Theorie von Konrad Zuse besteht der physikalische Raum auf seiner Subebene aus kleinen Computern, diese wiederum enthalten künstliche Intelligenz und vermögen den Zufall zu ordnen. Ein Nachweis für diese Spekulation steht bis heute aus. Das es diese angenommenen zellulären Computer tatsächlich gibt ist bisher unbewiesen.

Um aus dem Endprodukt des Miller Urey-Experiment eine lebendige Zelle zu erzeugen benötigt man einen Molecular-Assembler. Also einen programmgesteuerten Roboter. Deren Existenz hat nichts mit stofflichen Gegebenheiten wie Temperator oder chemischen Produkten zu tun, sondern ist ein informationstechnisches Problem.