Keine Facebook Einladung erhalten, was nun?

Facebook ist das weltweit größte soziale Netzwerk. Sehr viele prominente VIPs haben dort einen Account aber auch ganz normale Leute sind angemeldet und tauschen Nachrichten aus. Leider kann bei Facebook nicht jeder Mitglied werden sondern man muss zuvor von jemanden dazu eingeladen werden. Das geht aber nur, wenn man mit jemanden befreundet ist, der dort schon Mitglied ist. Wenn das der Fall sein sollte ist es schöne Sache, weil man ebenfalls ganz leicht Mitglied werden kann. Aber was ist wenn man keine Einladung erhalten hat? Das ist in der Tat tragisch: denn entweder bis du dabei oder eben nicht. Für diejenigen, die nicht in der glücklichen Lage sind, kann man zur Not auch mit WordPress sein eigenes social Network aufbauen. Das ist zwar nicht ganz so advanced wie Facebook, aber es ist ein Anfang. Üblicherweise geht dies dadurch, dass man Kommentare schreibt und ganz wichtig, die „Remote comment“ Funktion verwendet, besser bekannt als Pingback. Man kann sich das vorstellen wie ein verteiltes Diskussionsforum wo also die Kommentare nicht fein säuberlich unter dem Artikel stehen sondern überall im Netz verteilt sind und unter dem Artikel nur die URLs aufgelistet werden. Der Vorteil ist, dass man neben dem eigentlichen Kommentar noch weitere Informationen über den Autor erhält, sich also weiterklicken kann. Die Gesamtheit der verteilten Kommentare wird als Blogosphäre bezeichnet eine Art von poor mans Facebook.

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Wie funktioniert Facebook?

Wie fühlt es sich an, wenn man das Internet nicht versteht? Das kann man gut am Beispiel von Facebook herausfinden. Das ist eine Webseite, die ich in der Tat nicht verstehe. Die folgende Beschreibung von Facebook enthält also mehr Fragezeichen, als das wirklich eine Zustandsbeschreibung erfolgt. Sie ist so falsch wie nur irgendwas.

Was Facebook rein formal ist, kann man bei Wikipedia nachlesen. Danach handelt es sich um die größte soziale Plattform weltweit mit mehr als 1 Mrd Mitglieder. Die Geschichte von Facebook wird im Film „The social network“ aufbereitet. Danach handelte es sich ursprünglich um ein Campusprojekt um Studenten zu vernetzen. Um herauszufinden was Facebook tatsächlich ist kann man sich dort registrieren und sich über seinen Account einloggen. Kernfunktionalität ist wohl das Erstellen eines eigenen Profils, wo man den Namen, ein Foto und ganz wichtig eine Liste mit Freunden hinterlässt, die ebenfalls bei Facebook angemeldet sind. Jetzt kann man in das Statusfeld eingeben, was man gerade tut beispielsweise schreibt man dort hinein „Ich höre gerade einen Song von Bushido“. Dieser Information wird dann an die verknüpften Freunde weitergeleitet wie bei einem Instant Messanger. Die weitere Funktionalität besteht darin, dass man Live-Videos streamen kann so wie bei ustream.tv auch und dass man zum Zeitvertreib kleine Online-Spiele zocken kann die in einem Adobe Flash Fenster ausgeführt werden.

Soweit so gut, aber was soll das? Ich meine, wo ist der Deal? Klar, ich sehe natürlich dass Facebook eine riesige Erfolgsgeschichte besitzt und es millionenfach genutzt wird, von sehr unterschiedlichen Leuten, aber warum tun sie es?

Meine Hypothese lautet, dass man um Facebook zu nutzen zunächst einmal Reallife Freunde haben muss. Also eine Clique mit der man sich regelmäßig trifft und mit der man etwas unternimmt. Wo man als gemeinsam zum Sport fährt oder ähnliches. Ausgehend von dieser Einbindung in eine Reallife-Sozial-Beziehung kann man dann mit Facebook davon Teile oder sogar alles digitalisieren. Das man also anstatt einen Freund anzurufen, ihm aus Facebook heraus eine Nachricht sendet. Im Grunde ist also Facebook eine Verbesserung der ohnehin vorhandenen Freundschaftsnetzwerke in die man eingebunden ist.

Um Facebook zu verstehen muss man zunächst einmal verstehen was Freundschaften sind. Laut Wikipedia handelt es sich dabei um soziale Beziehungen zwischen Gleichgesinnten die oftmals auf gemeinsam verbrachter Zeit, ähnlichen Interessen und vielleicht Liebesbeziehungen basieren. Facebook ist deswegen so erfolgreich weil sich das Konzept von Freundschaft sich bis heute halten konnte. Offenbar gibt es Leute, die mit anderen Leuten reden und noch nicht komplett unfähig sind, nähere Beziehungen einzugehen. Facebook ist demnach ein Gegenentwurf zur Otaku-Bewegung welche auf Isolation setzt und wo man sich aus sozialen Beziehungen zurückzieht. Hilft womöglich Facebook den Leuten dabei kein Otaku zu werden?

Nachdem ich für viele Facebook Fans mit Sicherheit eine komplett lächerliche Analyse abgegeben habe was Facebook ist, möchte ich auf eine andere Webseite zu sprechen kommen die sich ebenfalls als soziales Netzwerk versteht, aber wovon ich wesenltich mehr Ahnung habe. Die Rede ist von Academia.edu. Im Grunde ist Academia.edu das Facebook was ich mir immer gewünscht habe. Das Prinzip ist vergleichbar mit dem ursprünglichen Facebook. Auch bei Academia.edu gibt es eine charismatische Gründerfigur, man kann sich dort registrieren, seine Interesse angeben, sich mit Freunden vernetzen, Informationen teilen und noch einiges mehr. Wie „The facebook“ auch erfüllt „Academia.edu“ zunächst keinen echten Nutzen, vielmehr loggen sich da viele ein weil sie ein wenig Zeit verbringen wollen ohne konkretes Ziel. Der Unterschied ist jedoch, dass zumindest mir bei Academia.edu eher klar ist, warum sie das tun. Im Grunde geht es darum, einen ohnenhin vorhandenen Freundeskreis mitzunehmen ins Internet und in Interaktion zu treten mit gleichgesinnten. Dazu gehört das Teilen gemeinsamer Interessen sowie ein ähnliches Verhaltensmuster. Was bei Academia.edu im wesentlichen passiert ist das Spiel mit Identitäten und das Erleben von Nähe. Im Grunde wünschen sich viele Nutzer, Richard Price zum Freund zu haben oder mit einem berühmten Wissenschaftler näher bekannt zu sein. Diesen Wunsch können sich näherkommen, indem sie auf den Followbutton klicken und schauen was das Gegenüber so macht.

Wir alle wissen, dass Facebook nicht wirklich etwas mit Freundschaften zu tun hat und ebenfalls ist bekannt, dass bei Academia.edu nur ein Fake-Diskurs stattfindet und keineswegs richtige Wissenschaft betrieben wird. Aber offenbar stört sich daran niemand. Im Grunde wird etwas simuliert was sich die Leute wünschen und sie fallen darauf rein.

Apropos Fake. Interessanterweise kann man jedes soziale Netzwerk faken. Damit ist gemeint, dass man unter ausgedachten Identitäten agiert und sogar social Bots einsetzt. Theoretisch kann man ein Facebook Profil auch für eine Figur aus „The Sims“ anlegen, wo man also die Eigenschaften herüberkopiert um sich mit anderen Fake-Profilen zu vernetzen. Aber funktioniert das auch bei „Acacemia.edu“? Ist es möglich, ein Fake-Science Profil zu erzeugen? Jeremy Stribling hat sowas bereits vor Jahren anhand des SCIgen Projekt ausprobiert. Er hat damals einen Unsinns-Text per Zufallsgenerator an eine Fachzeitschrift gesendet und das ganze auf einer Tagung präsentiert und zwar als verkleideter Wissenschaftler. Es gibt ein schönes Youtube Video wo Stribbling mit einem Arztkittel und angeklebtem Bart kompletten Unsinn erzählt und Wissenschaft simuliert um so die Veranstaltung zu trollen. Und ja, das ist ihm gelungen. In dem Vortrag selber war damals fast keiner. Lediglich zwei Besucher komplett ohne Plan haben sich damals in den Stribbling-Vortrag verirrt. Aber rückblickend muss man sagen, dass von der Veranstaltung nur der Stribbling Vortrag wirklich im kollektiven Gedächtnis der Wissenschafts-Historie stehenbleibt. Worum es ursprünglich auf dieser Fachkonferenz ging? Keine Ahnung, vermutlich irgendein langweiliges Fach wie Physik, Biologie oder sonstwas.

Im Grunde ermöglicht Academia.edu die Übertragung dieser Fake-Inszenierung ins Internet. Jetzt kann man auch online sich als Wissenschaftler verkleiden mit angeklebtem Bart und erfundenen Papern und mit anderen Fake-Identitäten Bekanntschaft machen. Man muss sich das so vorstellen, dass nicht nur ein durchgedrehter Jeremy Stribling auf der Bühne steht, sondern gleich ein volles Dutzend die sich untereinander auch noch austauschen über Erfahrungen auf anderen Veranstaltungen. Wenn man sowas wiederholt und Anzahlmäßig von sehr vielen Personen spielen lässt, kann man sehr viel Redezeit füllen ohne je aus seiner Rolle heraustreten zu müssen.

Vielleicht ein kleiner Exkurs dazu, wie Jeremy Stribling überhaupt auf die Idee gekommen ist das Scigen Projekt voranzubringen. Auf seiner Webseite stellt er seine Beweggründe vor und sie sind plausibel. Im Grunde ging es darum, dass er einerseits die Anforderungen erfüllen wollte um Teil der wissenschaftlichen Community zu werden, auf der anderen Seite aber wie alle Studenten auf Krawall gebürstet war und ähnlich wie Good Will Hunting aus dem gleichnamigen Film seinen Professoren zeigen wollte, dass ihm in Wahrheit all das scheißegal ist. Kurz gesagt, Stribling hatte das Bedürfnis auf Distanz zu gehen zu seiner eigenen Rolle. Er wollte nicht nur Wissenschaftler sondern er wollte den Wissenschaftler nur spielen um damit die Möglichkeit zu erhalten, jederzeit von dieser Rolle Abstand zu nehmen. Dies wird in der Psychologie als Charaktermaske bezeichnet und das Bedürfnis danach findet sich in abgeschwächter Form überall im täglichen Leben. Und zwar deshalb weil soziale Rollen mitunter schwer zu erfüllen sind und es als angenehm empfunden wird sich zeitweilig auszuklinken.

Aber wie ist das eigentlich mit der sozialen Rolle als Wissenschaftlers? Stribling war wohl in seinem Studium einem hohen Druck ausgesetzt wodurch ein hoher Bedarf nach einer Charaktermaske bestand. Insofern ist es logisch, dass er sich verkleidet hat und für sein Scigen Projekt soviel Aufwand getrieben hat. Doch kommen wir zurück zu Academia.edu. Was bietet diese Plattform? Laut Selbstbeschreibung eine Möglichkeit wie sich Wissenschafter vernetzen und Paper austauschen können. Doch in Wahrheit ist Academia.edu nichts anderes als die Möglichkeit ein Fake-Profil zu erstellen. Also in dem Portal eine Identität zu erstellen und Paper zu schreiben die nichts mit einem selber zu tun haben sondern entweder kompletten Unsinn enthalten oder aber hinterlistige Trollerei sind.

Schauen wir uns einige Profile von angemeldeten Nutzern näher an. Viele haben ein Profilfoto hochgeladen und mitunter finden sich auch Paper die selbst erstellt wurden. Dennoch hat das Profil was man bei Academia.edu angezeigt wird, nichts mit dem zu tun, was die Person wirklich ist. Man hat immer den Eindruck als würde dort ein Jeremy Stribling Verschnitt einen Anlächeln und mit seinem angeklebtem Bart komplette Fake-Science betreiben. So als wäre ihm alles auf der Welt, vor allem aber sein eigenes Thema, völlig egal. So ähnlich als wenn Jim Parsons aka Sheldon Cooper auf dem Set steht und ganz genau weiß, dass er alles mögliche ist nur eben kein Physiker.

Meine Hypothese lautet, dass Academia.edu kein soziales Netzwerk für Wisenschaftler ist, sondern eine Umgebung um mit Fake-Identitäten zu spielen. Wo also gescriptete Wissenschaft von gecasteten Personen aufgeführt wird.

Es gibt mehrere Beispiele aus der Schauspielkunst wo Wissenschaft nur aufgeführt wurde. Beispielsweise in „Die Feuerzangenbowle“ oder „Die Physiker“. Im Regelfall war Wissenschaft dort lediglich der Kontext um eine Geschichte zu erzählen. Üblicherweise gelingt dies dadurch, dass die Schauspieler bestimmte Kleidung anziehen die sie als Wissenschaftler ausweisen und einen Text auswendig lernen. Bei Academia.edu geht das Spiel jedoch weiter. Dort halten einige der Fake-Wissenschaftler auch noch Paper vor, die sie selbst geschrieben haben. Und zwar innerhalb ihrer Rolle. Und andere Fake-Wissenschaftler lesen diese Paper und geben — ebenfalls gefakte — Kommentare dazu ab.

FAKE SCIENCE
Der Grund warum man bei Facebook so leicht mit Fake-Prolien agieren kann hat damit zu tun, dass man den Unterschied oftmals nicht bemerkt. Genauso kann man einem hübschen Jugen vorschwindeln dass man ihn mag und in Wahrheit dann hinter seinem Rücken etwas ganz anderes erzählen. Es gab also auch schon vor Facebook vorgespielte soziale Beziehungen und das Spiel mit Identitäten. Facebook hat die Sache lediglich verstärkt.

Und bei der richtigen Wissenschaft? Fake-Science ist nichts neues. Es gibt unzählige Beispiele von Doktoren die keine waren, per Ghostwriter erstellte Paper und verfältschte Forschungsergebnisse. Neu ist jedoch, dass dank Academia.edu dies in einem viel größeren Umfang möglich wird. Wo die Kosten des Publishing gesenkt werden und wo auch Nicht-Universitätsangehörige Mitglied werden können in diesem Netzwerk von Richard Price ist der Mißbrauch nur eine Frage der Zeit. Academia.edu ist nichts anderes als ein Booster um die Glaubwürdigkeit in Forscher zu unterminieren, Fake-Profile anzulegen und Forschungsergebnisse zu verfälschen. Zwischen Facebook und Academia.edu gibt es jedoch einen großen Unterschied. Im Facebook Netzwerk hat es keine größeren Auswirkungen wenn man jemanden erzählt, man würde ihn cool finden ihn in Wahrheit jedoch an der Nase herumführt. Im Grunde ist das eine Sache zwischen den Beteiligten und vielleicht noch der Clique in die sie eingebunden sind. Und ob man sich darauf aufbauend dann ein Fake-Date hat oder nicht ist ebenfalls nichts wovon der Weltfrieden bedroht ist.

In der Sphäre wo Academia.edu jedoch aktiv ist, sieht die Sachlage weitaus anders aus. Wissenschaft hat die Besonderheit, dass sie interational funktioniert. Aufbauend auf Primärforschung werden Entscheidungen getroffen oftmals solche mit einer großen Tragweite. Wissenschaft ist das, wovon die Erwachsenen abhängig sind, es ist das was wirklich zählt im Leben. Was Richard Price, Ijad Madisch, Jeremy Stribling und all die anderen tun, die sich einen Bart ankleben und in einen Professorenkittel schlüpfen der ihnen nicht gehört ist die Wissenschaft als Spiel zu begreifen. Wo Fakten keine Rolle mehr spielen und man nur sein eigenes Ego im Blick hat.

GEGENMAßNAHMEN
Kann man die drohende Krise aufhalten, lässt sich der Siegeszug von Academia.edu stoppen? Eher nicht, das ganze ist ein Selbstläufer. Was man tun kann ist lediglich ein Teil davon werden, also sich ebenfalls einen Jeremy Stribling Professorenkittel anziehen und nach Peers ausschau halten mit denen man Paper austauscht. Offenbar handelt es sich bei OpenAccess und dem Vertrauensverlust in die Wissenschaft um einen Trend, ja vielleicht sogar um eine Norm. Sogenannte Fake-News mögen noch lustig sein, weil es sich um leicht zu wiederlegende Infotainment Häppchen handelt, wenn man es jedoch mit komplett inszenierten akademischen Bereichen und mit Horden von Striblings zu tun hat muss man sich überlegen ob man selbst womöglich der Geisterfahrer ist.

Kernelement von Fake-Science ist zunächst einmal das Deligitimieren der richtigen Wissenschaft. Genau das tun soziale Netze wie Academia.edu. Ihr Sprecher, Richard Price, beginnt seine Vorträge im Regelfall damit, dass er die These aufstellt, dass die Wissenschaft broken sei, es eine Zeitschriftenkrise gäbe, dass die Publikation zu aufwendig sei und überhaupt, dass die Wissenschaft nicht das leistet was sie eigentlich könnte. Diese These wird dann unwiedersprochen als Realität akzeptiert und nach Lösungen gesucht wie man die erwähnten Übel überwindet. Dabei ist die etablierte Wissenschaft keineswegs „Broken“ und Price weiß das auch. Er spielt nur eine Rolle und das sieht man auch, wenn man in sein jugendliches Gesicht blickt wo sich ein verschmitztes Lächeln findet. Es ist das selbe Grinsen das Tom Sawyer hatte, als er den Zaun streichen sollte und nach einer Alternative gesucht hat wie er das vermeiden könnte.

WORST CASE
Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn sich Fake-Science ausbreitet? Im Worst-Case werden Tendenzen die ohnehin schon in der Gesellschaft existieren verstärkt, vor allem die negativen Seiten. Der Bias der schon da ist wird sehr viel stärker herausgearbeitet. Dieser Bias ist natürlich der Neoluddismus. Also jene internationale Tendenz, welche Maschine ablehnt und die ein Zurück ins Mittelalter anstrebt. Die große Gefahr die von Netzwerken wie Academia.edu und Google Scholar ausgeht lautet, dass dort noch sehr viel mehr Content entsteht worin technologischer Fortschritt als etwas schlechtes bezeichnet wird was bis zum Aufruf geht, Widerstand zu leisten gegen die Herschaft der Maschinen. Da es unglaublich leicht ist, bei Academia.edu ein Fakeprofil anzulegen und mit Fake-Papern zu füttern ist anzunehmen dass überwiegend Neoludditen genau das tun werden um in simulierten Realitäten das auszuleben wozu sie normalerweise keine Gelegenheit haben. Hat eigentlich Ned Ludd schon ein Academia.edu Profil? Zum Glück noch nicht, es gibt jedoch eines von http://independent.academia.edu/ludned was einen Follower hat was kein gutes Zeichen ist.

Facebook taugt nichts

Auch auf die Gefahr hin, es mir mit einigen Leuten zu verscherzen, aber heute war es erforderlich die Social Buttons auf diesem Blog komplett zu entfernen. Damit ist zuerst der „Teilen mit Facebook“ Knopf gemeint aber auch die sonstigen Buttons wie Twitter, Google+ usw. Ursache für diesen konsequenten Schritt war, dass ich mal nach sehr langer Zeit mir wieder die Facebook Webseite angeschaut habe und enttäuscht feststellen musste, dass das Niveau dort noch weiter abgesunken ist, als ich es beim letzten Besuch in Erinnerung hatte. Mag sein, dass laut Wikipedia Facebook derzeit auf dem Alexa Rank #3 gelistet ist und weltweit 1,8 Mrd Mitglieder besitzt, aber länger als 5 Minuten habe ich es dort nicht ausgehalten. Zugegeben, technisch ist die Seite gut programmiert. Es gibt dort Livevideos, die ruckelfrei abgespielt werden, die Suche funktioniert superschnell und fast hat man den Eindruck das Portal wäre keine Webseite sondern eine App, so flüssig lief das bei mir im Browser. Aber der Inhalt? Hilfe, im Grunde gibt es dort nur lauter Bilder mit Twitterähnlichen Textfragmenten. Selbst mit viel Entgegenkommen kann ich da keinen Sinn entdecken. Und das sagt jemand, der BigBrother TV für das beste Format im Fernsehen hält seit der Erfindung des Farbfernsehens. Nichts für Ungut, Mark Zuckerberg und seine treuen Fans, aber ich glaube Facebook ist nichts für mich.