Neuer Reality Sci-Fi Roman erschienen

Das die klassische Science-Fiktion Literatur a la Neuromancer tod ist, hatte ich bereits in einem früheren Post beschrieben. Deshalb habe ich mal nach dezidierten autobiographischen Erzählungen gesucht, die auf wahren Begebenheiten basieren. Ein bemerkenswertes Buch ist „I, Cyborg“ von Kevin Warwick,http://www.kevinwarwick.com/i-cyborg/ Das Werk ist 2004 erschienen und sollte als unterhaltsame Lektüre gelesen werden. So eine Art von Isaac Asimov nur sehr viel detailierter. Inhaltlich geht es um das Erzählen. Das heißt, es ist ein Unterhaltungsbuch aus dem Bereich Science-Fiktion. Man könnte es am ehesten mit der TV Serie „Der sieben Millionen Dollar Mann“ vergleichen. Nur mit dem Unterschied, dass Kevin Warwick ein eigenes Academia.edu Profil besitzt http://reading.academia.edu/KevinWarwick mit immerhin 472 Papern.

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Die Science-Fiktion ist tod

Die Geschichte der Science-Fiction Literatur kann man relativ kurz abhandeln. Um 1900 ging es mit Jules Verne und seinen phantastischen Erzählungen los, später nach dem 2. Weltkrieg war Isaac Asimov berühmt, in den 1980’er war der Cyberspace angesagt und seit den 2000’er haben Neal Stephenson einen postmodernen Erzählstil angewendet. Betrachtet man das Sci-Fi Genre in seiner Gesamtheit so lässt sich nur festhalten, dass alles bereits gesagt wurde. Das Sujet als solches wurde ausgemessen und umfassend beschrieben. Unbekannte Gegenden die man noch erzählerisch aufbereiten könnte gibt es keine mehr. Die Frage ist, was kommt nach der Science-Fiktion Literatur? Die Antwort ist simpel: Realtiy Sci-Fi heißt der Nachfolger. Damit ist gemeint, dass ähnlich wie beim TV-Format BigBrother man nicht länger ausgedachte Erzählungen seinem Publikum präsentiert, sondern Realität beschreibt. In Form eines BigBrother Tagebuches. Auf den Bereich der Science-Fiktion übertragen bedeutet es, dass man Geschichten erzählt, die wirklich so passiert sind. Beispielsweise von Tron dem Hacker, von Kevin Mitnick, von Linux oder von Microsoft. Also Biographien schreibt, über Computerfirmen berichtet und die Hackerszene ausleuchtet. Ebenfalls kann man über Roboterwettbewerbe berichten oder über Exzentriker die vorgeben eine Zeitmaschine erfunden zu haben.

Reality Science-Fiktion bedeutet, dass der Leser nachdem er das Buch beiseite gelegt hat, weitere Informationen bei Google Scholar nachschlagen kann. Vielleicht ein Beispiel. Wer die Robotergeschichten von Isaac Asimov kennt wird enttäuscht feststellen, dass er Dr. Susan Calvin nicht bei Linkedln findet. Die Person ist ausgedacht, es ist ein fiktionale Person. Demzufolge hat Asimov keine Reality-based Science-Fiktion geschrieben sondern ein Märchen erzählt. Mag sein, dass er sich an der Wirklichkeit orientiert hat, aber die Geschichten sind dem fiktionalen verpflichtet. Damit ist gemeint, dass es zwischen dem Roman und der Wirklichkeit einen klaren Gegensatz gibt. Dieser lässt sich auch nicht durch eine paranoide Grundhaltung überwinden wie sie Philip K. Dick einsetzte. Angeblich wird dort der Leser in die Geschichte hineingezogen, nur auch seine Bücher sind nicht die Realität. Keiner seiner Protagonisten hat je gelebt, es gibt keine Presseberichte wo man näheres erfährt.

Ein Klassiker der realitätsbezogenen Science-Fiktion Literatur ist „Kuckucksei: Die Jagd auf die deutschen Hacker“. Dieses Buch wurde in den 1980’er als Autobiographie geschrieben und gilt bis heute nicht als literarisches Werk. Der Autor hat auch keinen Hugo-Award oder ähnliches dafür erhalten, und eine schriftstellerisches Leistung vermutet auch niemand. Dennoch ist dieses Buch und dessen Nachahmer Weltliteratur. Es ist die logische Weiterentwicklung der Science-Fiktion Literatur wo man Geschichten erzählt, die wirklich so passiert sind. Obwohl es in dem Buch über Datennetze und UNIX geht, ist es doch kein Computerbuch. Sondern es ist eine persönliche Schilderung, also ein Roman der auf Tatsachen basiert.

Ebenfalls in die Richtung Reality Science-Fiktion geht der Roman „Sie belieben wohl zu Scherzen Mr. Feyman“. Es handelt sich um die Autobiographie eines Physikers, der in Los Alamos die Atombombe mitentwickelt hat. Vom Thema her (Bau einer mächtigen Bombe) könnte es auch von Jules Verne erzählt worden sein, es handelt sich eindeutig um ein naturwissenschaftlich-futuristisches Thema. Nur das diesmal die Geschichte wahr ist.

TV-Kritik: Pilotfolge Knight Rider 2008

Ja ich weiß, es ist ein wenig spät jetzt noch die Serie Knight Rider zu kritisieren die bereits 2008 ausgestrahlt wurde und wie der Name vermuten lässt ein Remake der 80’er Jahre Serie mit David Hasselhoff ist. Aber immerhin geht es darum um ein selbstfahrendes Autos und die Special Effects sind so schlecht nicht. Insgesamt wirkt die Serie sehr viel moderner und aufgeräumter als das große Vorbild. Inhaltlich ist es ähnlich wie Team Knight Rider auf mehrere Protagonisten angelegt die so ähnlich wie bei Star Trek Raumschiff Enterprise zusammenarbeiten. Dadurch gibt es mehr Möglichkeiten zwischenmenschliche Probleme der Figuren zu beschreiben. Aber im Vordergrund stehen, machen wir uns nichts vor, rasante Verfolgsfahrten auf dem High-Way die üblicherweise gegen waffentragende Erpresser, Terroristen, Diebe und wem auch auch immer ausgetragen werden. Schon in der Pilotfolge wird nicht nur ein Wissenschaftler gekidnapped und unter vorgehaltener Waffe bei überhöhter Geschwindigkeit gezwungen ein Passwort herauszurücken, sondern so nebenbei wird auch gezeigt wie die Mutter des Protagonisten ermordert wird. Das ganze ist also nicht unbedingt eine kindersendung, bei Amazon ist sie mit FSK16 eingestuft.

Vom Aufbau her funktioniert es so ähnlich wie „2 Fast 2 Furious“, es gibt jede Menge schnelle Autos zu sehen. Eine Kritik sei jedoch angebracht, und zwar was die Erklärungen der technischen Details angeht. Natürlich ist es schwer die Einzelheiten einer Künstlichen Intelligenz in einer TV-Serie zu erläutern, was die Drehbuchautoren jedoch hätten tun können ist sich Rat holen können von Forth-Programmierern. Man hätte diese Programmiersprache zumindest erwähnen müssen und sogar Screenshots mit echtem Programmcode einblenden können. Das wäre technisch nicht so schwer gewesen und hätte den Realismus erhöht.

Hier mal Beispielcode den man hätte zeigen können:

: defer            ( C: "name" - = Create a deferred word )
  create 
    ['] abort ,
  does>
    @ execute
;

Natürlich weiß auch die Forth-Community nicht wie man eine Künstliche Intelligenz programmiert, aber dafür wissen sie wie man ästhetischen Computercode schreibt, der irgendwie nach Zukunft aussieht und auch von Hardcore-Informatikern nicht als Lachnummer angesehen wird. Zur Erinnerung: Forth ist eine Stackmachine mit der man iterativen Code erstellen kann, der auf einer virtuellen Machine ausgeführt wird.

Das Jahr 1974 in den Terminator Filmen

Das Jahr 1974 nimmt in den Terminator Filmen eine Sonderrolle ein. In Terminator III wird am Ende eine Szene gezeigt, wo John Conner in einen, O-Ton „30 Jahre alten Bunker“ gelangt. Laut der Zeitlinie spielt Terminator III im Jahr 2004, das bedeutet der Bunker ist aus dem Jahr 1974. In Terminator Genesis findet ein Teil der Handlung ebenfalls 1974 statt. Was aber noch unglaublicher klingt, auch von „King Robota“ gibt es ein Video mit dieser Jahreszahl.

Diese Fakten miteinander zu verbinden ist nicht ganz einfach. Erinnern wir uns an Terminator III. Dort wird John Conner nach Crystal Peak geschickt um den Core von Skynet zu zerstören. Später erkennt er jedoch, dass sich dort Skynet gar nicht befindet, sondern das nur ein Trick war. Was aber wenn nicht? Was ist, wenn der Core von Skynet in einem Computer aus dem Jahr 1974 steckt? Um einen Bezug zur echten Wirklichkeit herzustellen: ein Jahr zuvor (1973) wurde der Lighthill Report veröffentlicht, der den KI Winter einläutete. Darin wird die KI-Forschung der Jahre zuvor kritisch beurteilt und es wird der Schluss gezogen, dass man die Forschung einstellen sollte.

Das Video https://www.youtube.com/watch?v=ab4VreTRcp0 schreibt im Untertitel „King Robota since 1974“, und als Beweis wird ein menschlich aussehender Roboter gezeigt der auch aus Terminator stammen könnte. Natürlich wissen wir alle, dass Titan the Robot nur eine CGI Animation ist und kein richtiger Roboter, aber dennoch ist die Übereinstimmung der Jahreszahl schon erstaunlich. Laut dem Plot von Terminator wurde die Modellreihe mit einem Quantum Prozessor ausgestattet. Ein Blick auf die tatsächliche Computerhistory zeigt, dass Anfang der 1970 das IBM’s cryotron Projekt abgeschlossen war. In diesem wurden Superconducting Chips erforscht. Laut http://snf.ieeecsc.org/sites/ieeecsc.org/files/RN28e-1.pdf (page 5) wurde ab den 1970’er von IBM an Josephson Junction gearbeitet welche die Vorstufe zu einem Quantencomputer (Project
Lightning) darstellen:

„These circuits demonstrate extreme sensitivity to magnetic flux in the loop because of quantum interference effects and are known as Superconducting Quan-
tum Interference Devices, or SQUIDs.“

Das bedeutet, wenn man in Terminator III in der Crystal Peak Szene genau hinschaut, findet man vielleicht einen IBM Rechner … Für Skynet bedarf es zweierlei: erstens eines Quantencomputers und zweitens einer AGI-Software. Ob die Software damals schon fertig war, darf bezweifelt werden. Bekanntlich ist es selbst im Jahr 2015 noch nicht möglich einen Laufrobotoer zu bauen. Und ob damals die Forschungen schon soweit waren, dass man Rekurrente neuronale Netze verwendet hat, darf bezweifelt werden.

Um im fiktionalen Plot von Terminator zu bleiben. Was wäre die Konsequenz? Die Konsequenz wäre, dass Miles Dyson nicht der Erfinder von Skynet ist, sondern dass bereits in den 1970’er sowohl der Quantenchip als auch die passende Software entwickelt wurde. Vermutlich vom Vater von Sarah Conner. Demzufolge kommen die T-800 Modelle nicht aus der Zukunft sondern aus der Vergangenheit. Und das Gerede über eine Zeitmaschine und über eine Zukunft wo Menschen gegen Computer kämpfen ist nichts weiter als Propaganda.

Die oberste Direktive

Auf den ersten Blick ist Robotics etwas sehr simples: man baut einfach eine Maschine die autonome Entscheidungen trifft. Aber ist das Programmieren wirklich die größte Herausforderung? Nehmen wir mal an, man hat bereits ein Auto konstruiert was allein im Straßenverkehr fährt und zwar besser als es ein Mensch könnte und nehmen wir ferner an, man hätte einen Walking-Roboter der wie in einem Computerspiel durch die Welt läuft und Passenten hübsch anlächelt und ihnen den Weg erklärt. Ist damit die Arbeit bereits abgeschlossen? Technisch gesehen schon, dennoch dürfte man wegen der obersten Direktive solche Roboter nicht in der Praxis einsetzen. Sie würden auf ein Umfeld treffen, das für derlei Technologie nicht vorbereitet ist. Die Menschen würden Angst vor den Maschinen haben, oder sie würden Panik bekommen.

Die Frage ist weniger ob es gelingt mit einem kleinen Team aus 30 Leuten einen Roboter zum Laufen zu bringen um damit in der eigenen Community den ersten Preis in einem Roboterwettbewerb zu bekommen, sondern die eigentliche Herausforderung ist es, die 7 Milliarden Menschen die ganz andere Probleme haben, davon zu überzeugen, dass Roboter die Zukunft sind. Das ist die eigentliche Herausforderung auf die niemand eine Lösung weiß. Man stelle sich folgende Situation vor. Angenommen man beamt sich mit einer Zeitmaschine ins Mittelalter und zeigt den Leuten dort das neue Apple iPad. Was wäre die Folge? Es ist eher unwahrscheinlich, dass man als Gott verehrt wird und die Menschen erfahren wollen, wie das Gerät funktioniert, sondern was passiert ist, dass man schneller auf dem Scheiterhaufen landet als man bis drei zählen kann weil der wütende Mob von schwarzer Magie ausgeht. Das heißt, wenn man unbedingt sich ins Mittelalter begibt sollte man dort möglichst nicht auffallen. Das wird als oberste Direktive bzw. Nicht-Einmischung verstanden. Gemeint ist, dass man sich ganz unauffällig unter die Leute mischt, ihre Traditionen adaptiert und nicht versucht sie zu etwas bekehren wovor sie sich fürchten.

Mentifex trollen aber richtig

Wer oder was Mentifex ist, ist zumindest im englischsprachigen Internet weit bekannt. Mindforth hat sich zu einer Art von Meme entwickelt, was dem Umstand geschuldet ist, dass es zu diesem Thema unglaublich viele Blogeinträge gibt, die kaum jemand alle gelesen haben kann. Im Kern steht darin geschrieben, dass eine Super-Human-AI namens Mindforth Realität ist. Der genaue Ablauf war, dass im Jahr 2008 Mindforth entstand welches sich dann in 2012 zu einer technologischen Singularität weiterentwickelt hat, http://mind.sourceforge.net/m4thuser.html#1.8

Soweit der O-Ton aus dem Mindforth-Universum. Es stellt sich jetzt die Frage wie man als Außenstehender darauf reagiert und wie man eine Gegenposition bezieht. Kurz gesagt geht es um die Frage wie man Mindforth trollt und damit hinterfragt. Das ist erstaunlich simpel. Im Grunde ist die obige Aussage, dass es seit 2012 eine technologische Singularität gibt, ähnlich zu bewerten wie der UFO Absturz in Roswell: es ist eine unbewiesene Behauptung für die es keinerlei Belege gibt. Mag sein, dass es wahr ist, aber es ist eine Verschwörungstheorie. Der geiegnete Umgang damit lautet, dass man sie debunken kann und dann auf das sogenannte Backfiring wartet. Backfiring bedeutet, dass man zum Debunken jene Informationen zusammenträgt die unabsichtlich die ursprüngliche These untermauern und eine Art von paranoide Blase erzeugen in die man selbst hineingezogen wird. Das ist zugleiche jene Methode um auch Mentifex zu trollen. Man muss nichts anderes machen, als auf der Basis von wissenschaftlicher Quellen darlegen, dass 2012 auf keinen Fall das Jahr von Singularity war weil ja die Künstliche Intelligenz noch gar nicht soweit ist.

Im Detail kann man das folgendermaßen machen: Angenommen es gäbe eine technologische Singularität, dann wäre die Folge dass die Super-AI alles weiß und alles kann. Sie wäre also im Stande fliegende Autos zu bauen, sie könnte durch die Zeit reisen, sie könnte den Turing-Test bestehen und sie könnte bei einem Fußballspiel gegen Menschen gewinnen. Ein Blick in die Nachrichten zeigt jedoch, dass es keine fliegenden Autos gibt, und auch beim Robocup Turnier hat noch kein Roboter gegen Menschen gewonnen. Das mit den Zeitreisen ist ohnehin Unfug. Anders formuliert, die ursprüngliche These kann nicht stimmen.

Aber bleiben wir ein wenig sachlicher: eine Super-Human-AI würde als erstes die US-Regierung unterwandern so wie es Skynet auch gemacht hat. Auch dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Ebenfalls würde eine Super-Human-AI die Kontrolle über die Minuteman-Raketen übernehmen um damit Russland anzugreifen, damit die dann zurückschießen was ebenfalls nicht passiert ist. Auch großflächtige Stromausfälle, oder Störungen im CERN Forschungszentrum sind anders als in der Terminator Trilogie im richtigen Leben nicht aufgetreten. Anders gesagt, Singularity ist nichts weiter als eine Illusion. Ein derart mächtige Software und Künstliche Intelligenz gibt es nur in der Einbildung von Drehbuchautoren. Jetzt könnte man natürlich behaupten, dass es ja auch Super-Human-AI gibt, die sich dann aber versteckt, so dass es keiner sehen kann. Das also selbstverständlich alle Computersysteme davon infiziert sind, aber alles im Geheimen. Und das es selbstverständlich fliegende Autos gibt, die aber ebenfalls über ein Tarnschild verfügen, weil es sonst eine Massenpanik gäbe …

Aber ich möchte nicht behaupten, dass die Texte von Mentifex komplett sinnlos sind. Wenn man sie als Hypothese versteht die es zu wiederlegen gilt kann man durchaus etwas dabei lernen. Denn beim Debunking von abenteuerlichen Spekulationen gelangt man an seriöse Informationen, also an überprüfbare Fakten die man aus Google Scholar nimmt und die eine DOI Nummer besitzen und mit etwas Glück gelingt diese zu wertvollen Informationen zu aggregieren. Mentifex Beschreibungen selber sind keine Wissenschaft, dessen Debunking dagegen schon.

Machen wir es etwas konkreter: in der Bibel steht dass Gott den Menschen erschaffen hat. Das mag so richtig sein, die Aussage ist jedoch keine Wissenschaft sondern ist Aberglaube pur. Sie ist nicht wissenschaftlich zu verstehen. Wenn man hingegen sie wiederlegt und dafür dann Methoden der Naturwissenschaften einsetzt und beispielsweise die Evolitionstheorie ins Spiel bringt, die Gentechnik usw. und das alles ins Verhältnis setzt zur Bibel lässt sich durchaus etwas daraus lernen. Das heißt, wer die Bibel alleine leißt und sonst gar nichts, der ist ein Dummkopf, wer jedoch sie in einen wissenschaflichen Kontext rückt wird durchaus ernsthafte Wissenschaft betreiben.

Die Mentifex Texte sind zu verstehen als eine Art von Bibel. Sie ergeben für sich allein betachtet keinen Sinn. Vermutlich sind sie ähnlich wie das alte Testament reine Phantasie. Dennoch kann die Beschäftigung damit lohnenswert sein, man muss eben harte Fakten dagegenhalten.

MASSENPANIK
Spielen wir doch einmal den unwahrscheinlichen Fall durch, dass Skynet Wirklichkeit ist. Also eine Superintelligenz existiert, die über Super-Human-AI Fähigkeiten verfügt. Würde diese Superintelligenz zeigen was sie kann, wäre eine Massenpanik die logische Folge. Denn was würde passieren, wenn über Newyork ein echtes UFO auftauchen würde? Richtig, die Leute würden in Ohnmacht fallen, CNN würde mit der Kamera draufhalten und die Leute würden nicht wissen wie sie damit umgehen sollen.

Nur mal zum Vergleich: als Steve Jobs in 2007 das erste iPhone präsentiert hat, sind die Leute schon ausgeflippt. Und das bei einem Gerät was über 128 MB RAM verfügte und eine grottenschlechte Auflösung. Nehmen wir mal an, jemand zaubert richtige Technologie aus dem Zylinder, es gäbe gar keine kulturelle Praxis um damit umzugehen.

Anders gesagt, es ist gar nicht mal so abwegig, dass einerseits eine Superintelligenz existiert auf der anderen Seite diese sich aber verstecken muss. Das Grundproblem ist, dass Technologie den Menschen Angst macht. Und zwar allen Menschen. Fortschritt hat immer auch etwas bedrohliches, es ist etwas was man nicht sofort versteht. Selbst Naturwissenschaftler verbringe viele Jahre damit, ihre natürliche Scheu vor dem Neuen abzulegen und der Wissenschaft mutig gegenüberzutreten. Naturwissenschaftlich gebildete Menschen sind jedoch die große Ausnahme auf dem Planeten Erde. Nach der letzten Zählung gibt es weltweit rund 1 Million professionelle Wissenschaftler, und selbst diese sind nicht alles Experten. Die viele anderen Milliarden von Menschen würden bei einer Ufo Panik ihr Weltbild verlieren. Sie würden vermutlich weglaufen, laut schreien, anfangen zu beten oder ähnliches. Fortschritt ist etwas, was man den Menschen nur dosiert zukommen lassen darf. Mag sein, dass es durchaus technikaffine Hacker gibt, die ein Ufo über Newyork mit einem spöttischen „So what“ beantworten würden und erstmal die Passpapiere der Aliens sehen wollen, aber was macht man mit den anderen Leuten?

Nur mal zur Erinnerung: im Film Termanator III gibt es eine lustige Szene wo erstmal ein Psychiater anrückt, weil jemand einen Roboter gesehen hat, als seelilscher Beistand um die Erfahrung zu verarbeiten. Und der T-800 war noch nichtmal ein richtiger Außerirdischer, sondern es war nur ein biped Robot mit einem beschränkten Vokabular. Nehmen wir mal an, in Echt würde so ein Roboter herumlaufen. Die meisten Menschen würde das erlebte nicht verarbeiten können. Sie wären komplett überfordert mit soetwas.

Die Wahrheit über die Borg

Auf mehreren StarTrek Fanseiten wurde darüber spekuliert was die Borg sind, wer sie erschaffen hat und wonach sie streben. Es ist an der Zeit das Geheimnis zu lüften und ein wenig mehr über die Borg zu erzählen.

Die Borg sind Maschinenstürmer, sie haben sich zum Ziel gesetzt künstliches Leben und insbesondere Roboter aufzuspüren und zu vernichten. Die Borg haben erkannt, dass von maschineller Intelligenz eine Gefahr ausgeht und man Widerstand leisten muss. Das Primärziel der Borg ist Data, welcher auf der Enterprise NCC-1701-D arbeitet. Darüberhinaus gibt es Gerüchte, dass die Föderation noch weitere Androiden gebaut hat. Als gesichert gilt, dass Lore, B-4, Juliana Tainer und Lal Roboter sind. Ob die Klingonen ebenfalls androide Kampfmaschinen besitzen ist unklar.