Scilogs is forefront of exopolitics

The german website Scilog has an interesting article on his website about the ExoMars project, ExoMars is strongly connected with exopolitics and the political implication of extraterrestrial life on other planets. The posting asks for possible communication over a relais-station:

“Raumsonden müssen zudem meist auch als Relais-Station für mobile oder stationäre Labors auf der Oberfläche fungieren.” https://scilogs.spektrum.de/go-for-launch/exomars-tgo-erreicht-seine-zielbahn/

Apart from Exomars, the blog has also detailed information about other expolitics missions like the Curiosity rover on Mars, https://scilogs.spektrum.de/himmelslichter/marsianische-sandkastenspiele-rover-bohrt-stein/

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Space education and the overview effect

The overview effect is the awareness of the spaceship earth, https://en.wikipedia.org/wiki/Overview_effect It is a perspective in which the earth is seen from space. Apart from the historical situation in the Apollo moonmission the term overview effect is also used inside of space education. Space education means a teaching situation in which the elderly is explaining the overview effect to the younger generation. They are explaining of how the universe works and which place the planet earth has. The idea is to motivate the students to study physics and astronomy for the reason of being a positive part of society. The NASA space agency has together with european ESA agency and with newly founded private companies like SpaceX the obligation to bring Space education forward. They are doing so with media coverage and public lectures at the university. Learning by doing is an important part. The students can be a part of SpaceX. The Google Lunar X-Prize is also devoted to the mission of making space education real.

There is a complex space curriculum available, “Astrosociology Education and the Future of Space Exploration, Exploitation, and Settlement”, http://www.astrosociology.org/Library/PDF/Space2017-Pass-AstrosociologyEdAndFuture.pdf which is part of STEM education.

Space education is not only about rocket science, it is also about astrobiology, first contact with alien species, exploration of the Mars planet, and sustainable development on earth. It is some kind of global perspective to earth’s problem which has to be established in every student worldwide. Space education is primary identified as an education curriculum “NO BORDERS–BRIDGING CULTURES THROUGH YURI’S NIGHT”, https://media.yurisnight.net/docs/papers/IAC-13,E1,8,4,x17699.pdf

NASA Space Robotics Challange

Die Darpa Robotics Challange dürften die meisten kennen. Es handelte sich dabei um mehrere Wettbewerbe bei denen 2005 selbstfahrende Autos und 2012 humanoide Roboter im Fokus standen. Einschränkend sei erwähnt, dass die DARPA eine militärisch ausgerichtete Behörde ist und demzufolge auch der Wettbewerb einen negativen Beigeschmack hatte. Man hört ja soviel Killerrobotern …

Sehr viel ziviler geht es bei der NASA zu. Diese Behörde ist ebenfalls gut mit Steuernmitteln ausgestattet, verfolgt aber anders als die Airforce oder die Army rein zivile Absichten und möchte den Weltraum zum Wohle der Menschheit erkunden. Interessant ist, dass auch die NASA eigene Wettbewerbe am Start hat an denen man sich beteiligen kann. Inhaltlich ist es exakt dasselbe wie bei der Darpa Challange nur das diesmal der Roboter keine Waffe besitzt und auf einem fernen Planeten Solarpanele aufbauen muss. Die ersten Videos welche in ROS Gazebo entstanden sind schon online, der Schwierigkeitsgrad ist auch angenehm hoch, was also spricht dagegen, sich das Spektakel näher anzuschauen? Eigentlich gar nichts, wohlgemerkt selber schreiben einer derartigen Software können ruhig andere machen, aber als Zuschauer die Challange aus der Distanz zu beobachten hat auch seinen Reiz.

Wenn ich das Prinzip richtig verstanden geht es darum, einen humanoiden Roboter, genauer gesagt den “NASA R5 Valkyrie” zu steuern und zwar so, dass er das Gleichgewicht behält und mit den Armen noch sinnvolle Dinge macht. Also im Grunde so eine Art von Nao Roboter nur eben auf Exoplaneten. Klingt erstmal ziemlich futuristisch. Ich glaube die dahinterstehende Idee lautet, den Roboter auf den Mars zu schicken damit der da oben die Stellung hält. Aber es gibt noch einen Geheimplan den die NASA mit dem R5 verfolgt, und zwar soll parallel dazu der Wettbewerb dazu dienen den Nachwuchs mit den Naturwissenschaften und insbesondere der Robotikprogrammierung vertraut zu machen. Das ist eigentliche eine lobenswerte Aufgabe. Laut den Specs ist der R5 Roboter ungefähr dem Frankenstein Monster aus dem bekannten Roman nachempfunden. Er ist etwas größer als ein normaler Mensch und mit 125 kg ziemlich schwer. Hardwaretechnisch hat die NASA das gute Stück wohl schon fertig gebaut, jedenfalls gibt es Videos wo der Roboter durch die Gegend läuft. Was noch fehlt ist die Software.

Laut diesem Fleyer http://robobusiness.com/images/uploads/T8_-_NASA%E2%80%99s_Space_Robotics_Challenge_Advancing_Robotic_Capabilities_for_Future_Space_Exploration_Missions_-_Kimberly_Hambuchen.pdf (Seite 13) ist der Wettbewerb schon zu Ende. Die eigentliche Challange ging vom 12. -16. Juni 2017. Vom Prestige und vom Schwierigkeitsgrad her dürfte das die derzeit beste Robotics Challange der Welt sein. Eine Organisation die noch fortschrittlicher ist als die NASA gibt es nicht, und eine Herausforderung die noch anspruchsvoller ist gibt es ebenfalls nicht.

Die soziale Rolle der NASA

Einige sagen, die NASA hätte das primäre Ziel den Mars zu besiedeln oder Experimente in Schwerelosigkeit durchzuführen. Andere sagen, die NASA würde unter dem Vorwand der zivilen Raumfahrt in Wirklichkeit militärische Absichten verfolgen. Und NASA Kritiker sagen, dass das jährliche Budget von rund 18 Mrd US$ verschwendetes Geld sei, was die Steuerzahlen bezahlen ohne einen Gegenwert zu erhalten. Doch die Hauptfunktion der NASA und damit der Grund warum das viele Geld gut angelegt ist richtet sich nach innen. Genauer gesagt hat die NASA die Aufgabe den wissenschaftlichen Fortschritt zu fördern, den Nachwuchs mit der Raumfahrt vertraut zu machen und die internationale Verständigung mit anderen Nationen voranzutreiben. Seit ihrem Bestehen ist die NASA diesen Aufgaben sehr gut gerecht geworden. Meilensteine waren beispielsweise der erste Mann auf dem Mond, Neil Armstrong, die hochauflösenden Bilder des Sojourner Roboters sowie der Aufbau und der Betrieb der internationalen Raumstation ISS. Die Gründung der NASA im Jahr 1958 kann rückblickend als Meilenstein bezeichnet werden und gäbe es heute keine NASA müsste man sie glatt erfinden.

Die weiteren Ziele liegen auf der Hand: Erforschung unseres Sonnensystems mit Robotern, Blick in die Tiefen des Weltraums mit orbitnahen Teleskopen sowie Durchführung einer bemannten Marsmission in absehbarerer Zukunft. Die NASA Astronauten im Weltraum sowie die Mitarbeiter in den Bodenstationen sind Helden des Fortschritts. Sie haben den Weg zum technischen Fortschritt bereitet und sie sind Vorbild für sehr viele Menschen überall auf der Welt. Auch die weniger schönen Ereignisse wie die Explosion der Challanger im Jahr 1986 oder der geborstene Sauerstofftank von Apollo 13 gehören zur Historie dazu und können die Leistungen nicht schmälern.

HAM Radio auf der ISS

Das die NASA keine Kosten und Mühen scheut, die wissenschaftliche Begeisterung beim Nachwuchs zu wecken ist bekannt. Nicht nur, dass man aufwendige Dokumentationen über den Weltraum produziert sondern man hat sogar auf der ISS Raumstation eine eigene Amateurfunkstation in Betrieb genommen. Amateurfunk ist im Internetzeitalter ein wenig in Vergessenheit geraten. Man kann damit sehr große Entfernungen zurücklegen. Wie das obige Video zeigt können sogar ganz normale Leute die ISS anfunken und mal Hallo sagen, man kann aber auch zu Amateurfunksatelliten OSCAR Kontakt aufnehmen und mittels Repeater Weitverbindungen bis nach Australien und Japan aufbauen.

Filmisch wurde HAM Radio sehr prominent aufbereitet. In Contact (1997) hat Jodie Foster in der Eingangsszene ein HAM Radio verwendet, bei Terminator III (2003) war es am Ende in der Bunkerszene zu sehen (“This is SAC Nellis. We’re under attack. -CQ? CQ?”) während in der Komödie Superstau (1991) die Einsteigervariante in Form von CB-Funk mit einer deutlich weniger seriösen Konnotation gezeigt wurde.

Im Rahmen des Projekts ARISS (Amateur Radio on the International Space Station) werden Sprachverbindungen mit der ISS hergestellt um speziell Schulen und Studenten mit Weltraumprojekten vertraut zu machen, Quelle: SUDHIR KUMAR: SATELLITE GROUND STATION EMULATOR:AN ARCHITECTURE AND IMPLEMENTATION PROPOSAL, page 2, http://www.academia.edu/33500308/Satellite_ground_station_emulator_architecture

Kann man jetzt auch Sterne basteln?

Auf http://www.spektrum.de/lexikon/astronomie/laserleitstern/255 findet sich eine Notiz über Fortschritte im Bereich der Laserastronmie. Das sich mit Hilfe von LIDAR die Hochatmosphäre vermessen lässt um Beispielsweise die Entfernung zu Regenwolken zu ermitteln war bekannt. Aber laut dem obigen Artikel kann man Laser auch einsetzen um den Weltraum zu erkunden. Laut dem Text wird in 90 km eine Luftschicht zum Leuchten angeregt. Man spricht von einem Laserleitstern.

Rappende Astronauten

Beim Herumsuchen auf Youtube bin ich auf rappende Astronauten aufmerksam geworden. Diese haben Helme auf dem Kopf und tragen eine Sonnenbrille gegen das helle Studiolicht. Wo sie wohnen, also zu Hause sind, ist unklar. Es deutet aber viel daraufhin, dass sie bei der NASA und bei der ESA wohnen. Jedenfalls sieht man in dem obigen Video das offizielle Logo, also wird es wohl die Weltraumbehörde sein. Soviele gibt es ja nicht.