Fedora 27 update works

The update from Fedora 26 to Fedora 27 works without problems on my PC. At first, the download itself which is around 3 GB big has to be done. After a reboot it takes a while for install the new packages, where the PC is constantly running at 100% cpu usage. And after the process is completed a new background window is shown and the login works smoothly. Thanks to Redhat and the Fedora Community the operating system works extremely stable. Way better, than CentOS, Ubuntu or ArchLinux which i tried out in the past. Fedora 27 is a solid rock which is absolutely the right choice for a production system. And yes, it is the best operating system which is today available. The overall marketshare is a bit small, and the number of books who are describing the system is also a lot smaller than the propaganda for Ubuntu and Windows 10, but in my opinion Fedora is THE Linux system.

According to the Wikipedia article, the project was initialized 14 years ago. Linux itself is still older, and UNIX even more. From a technical point of view the system is mature and it can be recommend to everybody. No matter what somebody has used in the past. Migration from Windows, Apple, Ubuntu or FreeBSD are possible. A nice feature of Fedora is, that it can be used on a workstation and also as a server. It is possible to install it as a homeuser without paying any money to Redhat and also in professional environment which includes a long-running subscription fee is possible.

Sometimes, the new Fedora 27 feels like a Microsoft Operating System. It has the same quality, and is able to do the same things. I personally can’t say what the difference is, perhaps the guys from the German “Forth User Group” can answer this question better. But for me as an enduser the details are less important. The system is working fine, that’s enough.

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Bandbreite sparen mit dem Webbrowser links

Die ganze Welt redet von Glasfaserverbindungen, optischen Routern und 4K Videostreaming sowohl im Download als auch im Upload. Aber anstatt gierig nach „mehr und schneller“ zu rufen sollte man sich klarmachen, dass Bandbreite ein kostbares Gut ist und das sich auch über eine langsame 64kbit Verbindung im Internet surfen lässt. Im obigen Screenshot ist das Programm „links“ zu sehen. Im Standard-Textmodus erzeugt es nur wenig Netzwerk-Traffic. Wer möchte, kann aber auch „links -g“ verwenden, was eine X11 Applikation ist, die kleine Vorschaubilder anzeigt. Dort wird dann aber schon deutlich mehr Load erzeugt. Das Menü kann man übrigens mit der ESC Taste aufrufen, dort kann man beispielsweise die Fontgröße verändern, oder die Seite als Nur-Text abspeichern.

Der Clou bei „links“ besteht darin, dass es von einer Webseite nur die reinen Textinformationen anfordert, nicht jedoch Videos, PDF Dokumente oder Audio-Files. Das führt dazu, dass die Geschwindigkeit extrem hoch ist, gleichzeitig wird noch die Bandbreite reduziert. Man kann das schön an der Systemstatistik erkennen, wo es nur sehr kleine Ausschläge nach oben gibt, wenn man einem Link folgt bzw. sich eine Webseite anzeigen lässt. Einziger Nachteil von Links ist, dass es derzeit kein Plugin gibt für Text-to-speech, das heißt man kann sich den Text nicht einfach vorlesen lassen. Die Bedienung selbst ist zunächst etwas ungewohnt weil alles über die Tastatur erfolgt, aber man gewöhnt sich schnell daran. Im Grunde reicht es, wenn man mit den Cursortasten herumscrollt und ins Menü dann über die ESC Taste gelangt. Mehr Tastendrücke braucht man sich nicht zu merken.

Heute können sich viele gar nicht mehr vorstellen, wie das Internet früher einmal ausgesehen hat, als es noch Modems gab, die in der Bezeichnung ein stolzes „14400 Baud“ trugen. 14400 bedeutet 14,4 kbit was umgerechnet 1,8 Kilobyte pro Sekunde sind. Wirklich anders sah das Internet damals nicht aus, es gab nur eben keine Bilder. Man musste sich vieles vorstellen.

Fedora 27 erschienen

Dass Microsoft über Fedora Linux nicht besonders erfreut ist wissen wir spätestens seit den Halloween-papern https://en.wikipedia.org/wiki/Halloween_documents Wenn man es jedoch mit einem Online-Portal zu tun hat, was den Namen Pro-Linux in der Überschrift trägt sollte man denken, dass man tatsächlich etwas Werbung für Linux zu lesen bekommt. Nicht so bei http://www.pro-linux.de/news/1/25338/fedora-27-erschienen.html dort wird in bester Heise-Manier kühl, distanziert und am liebsten in Anführungsstrichen vom neuen Fedora 27 berichtet. So als möchte man sich die Aussagen von Red hat nicht zu eigen machen. Aber warum eigentlich nicht? Anders als der Artikel suggeriert:

Zitat: „Gnome 3.26 bietet keine großen Neuerungen. […] Dabei soll es möglich sein, wichtige Server-Anwendungen in verschiedenen Versionen parallel zu betreiben. […] So SOLL eine bisher unerreichte Flexibilität geboten werden.“

gibt es bei Fedora 27 keineswegs einen Unterschied zwischen Marketing-Ankündigung und tatsächlich ausgelieferter Software, sondern Fedora 27 ist die beste Software die jemals entwickelt wurde. Sowohl als Workstation als auch auf dem Server läuft das System perfekt. Es enthält nicht nur einen verbesserten Videostack Pipewire sondern bringt ontop auch noch den Zugriff auf unendlich viele OpenSource Software für jeden Anwendungszweck. Anders gesagt, nicht nur Microsoft und Oracle sondern auch jede andere Linux Distribution kann angesichts von Fedora einpacken. Die Red Hat Guys haben wiedereinmal gezeigt, dass sie es einfach draufhaben.

Mindmaps in Fedora

Früher hatte ich die Mindmap Software „Labyrinth“ im Einsatz. Ein minimalistisches Tool mit dem sich auf die schnelle Mindmaps erstellen lassen. Leider besitzt Labyrinth keine Werkzeuge um UML Diagramme zu zeichnen, UML wiederum ist nicht irgendeine Notation sondern die wichtigste im Bereich des Softwareengineerings. Nach ein wenig Suchen bin ich dann auf „dia“ gestoßen welche in Fedora selbstverständlich out-of-the-box installierbar ist. Zum Einstieg empfielt es sich auf den Modus Flussdiagramm umzuschalten und dort dann das Rechteck auszuwählen worin man seinen Text unterbringt. Als Verbindungslinie wählt man die gerade Linie wo sich ganz unten in der Toolbox noch der Pfeil deaktivieren lässt: und voila, man hat eine Labyrinth-ähnliche Mindmapping Software.

Jetzt fragt man sich vielleicht was so toll daran sein soll, Text in Kästchen zu malen und Linien einzuzeichnen. Der Hintergrund ist, dass sich Mindmaps ausgezeichnet eignen wenn man ein bisher neues Thema umfassend untersuchen möchte. Aktuell nutze ich Dia um mich in das Poeticon++ Projekt einzuarbeiten was relativ weit verzweigt ist und wo das Diagramm wohl etwas größer werden dürfte. Aber zurück zu Dia: das schöne ist, dass es seinem großen Vorbild gut nachempfunden wurde und man alle wichtige Features (inkl. den Export nach SVG) standardmäßig mitdabei hat. Insofern lassen sich die erstellten Diagramme auch gleich in ein Lyx Dokument einbinden um wissenschaftliche Texte aufzulockern.

Der Vorteil gegenüber anderen Tools wie LibreOffice Draw besteht darin, dass die Verbindungslinien sich automatisch ausrichten. Verschiebt man die Kästchen folgen die Linien von allein. Man kann damit herrlich herumspielen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Gehen wir vielleicht etwas konkreter auf die Poeticon Mindmap ein. Poeticon ist ein EU FP7 Projekt was sich mit Language-grounding beschäftigt. Soweit so gut. Das Projekt lieft von 2008-2016 und ist aktuell mehr oder weniger zuende. Die Paper wurden bereits geschrieben, die Vorträge dazu sind schon gehalten worden und die Software ist längst geschrieben. Wozu also jetzt noch die Mühe ein Mindmap zu erstellen für ein fertiges Projekt? Nun, die Autoren von damals werden daraus sicher keinen Nutzen haben, weil die ohnehin alles über das Projekt wissen. Das Problem ist folgendes: zu Poeticon gibt es geschätzt 200 Paper, und in den Papern wird (Hilfe) auch noch auf weitere Paper verwiesen. Teilweise sogar bis zu Aristoteles aus der Antike. Kurz gesagt, Poeticon ist kein Projekt, Poeticon ist ein Mega-Projekt. Und genau hier kommen Mindmaps ins Spiel. Um sich diesem Konvolut zu nähern muss man irgendwo anfangen und sich dann langsam vorarbeiten. Wie man sich da heranpirscht hängt von einem selber ab. Meist indem man sich die Webseite anschaut, durch die Paper durchklickt und sich die Youtube-Videos zu Gemüte führt. Währenddessen wird man so einiges über Robotik lernen und um da den Überblick zu behalten muss man sich Notizen anfertigen. Die beste Methode sind Mindmaps. Das Erstellen einer solchen hat die Funktion, dass man selber weiß was man schon alles gelesen hat, man sieht die eigene Recherche gewissermaßen als wachsenden Baum vor sich.

CentOS doch nicht so gut wie erhofft

Vor einiger Zeit bin ich von Ubuntu LTS auf CentOS gewechselt. Die Idee war es, endlich ein richtiges Linux zu verwenden und nicht so Windows-Verschnitt wie ihn die Debian-Propaganda-Abteilung herausbringt. Zunächst einmal ist CentOS und noch mehr die Entwicklerfirma Redhat schonmal der Schritt in die richtige Richtung gewesen. Anders als Ubuntu ist CentOS kein reines Spielebetriebssystem sondern besitzt den Anspruch auf Produktivsystemen eingesetzt zu werden. Aber, dennoch ist nicht alles eitel Sonnenschein. Es gibt mehrere Punkte die stören. Zunächst einmal das magere Angebot an Software im Repository. Standardmäßig ist fast überhaupt nichts verfügbar. Wenn man externe Repositorien wie Nuxdextop und EPEL installiert verbessert sich die Problematik nur geringfügig. Auch dort gibt es keine Standard-Bibliotheken wie SFML zur Spieleprogrammierung in C++ oder mplayer-ähnliche Videoabspieltools. Ein weiteres Problem war, dass nach einer Weile irgendwas mit dem Paketmanager nicht mehr richtig funktioniert. Es werden fehlende Abhängigkeiten angezeigt die man mit „–skip-brokenpackage“ umgehen soll. Das ganze macht einen sehr wackligen Eindruck. Ob Red Hat RHEL hier besser funktioniert, vermag ich nicht zu beurteilen, ich habe nur CentOS getestet und nicht dessen kommerzielles Pendant.

Was man jedoch sagen kann ist, dass Fedora deutlich besser funktioniert als CentOS. Bei Fedora gibt es sämtliche Pakete, keine Konflikte beim Updaten und immer die neueste glibc Version. Einziger Nachteil von Fedora besteht darin, dass ungefähr im Wochenrhythmus der neueste Kernel installiert wird. Das heißt, dass man erstens ähnlich wie bei ArchLinux auch heavy-downloads durchführt und zweitens die Liste in Grub mit den installierten Kernel länger und länger wird und damit die Wahrscheinlichkeit steigt, irgendwann in ein Problem zu laufen, weil neu nicht automatisch besser ist.

Im direkten Vergleich Fedora vs. CentOS würde ich derzeit sagen, dass Fedora die Nase vorn hat. Das bessere Angebot an Zusatzsoftware machen den Unterschied. Ich vermute mal, dass die kommerzielle Redhat Variante mehr Ähnlichkeit hat mit Fedora als mit CentOS. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das CentOS was auf meinem Rechner ist, so auch in großen Firmen / Banken usw. die dortigen Adminstratoren quält. Als mies würde ich CentOS trotzdem nicht bewerten wollen, wenn man nur einen Webserver haben will, nicht jedoch auf der Maschine programmieren möchte ist es sicherlich eine gute Sache.

UBUNTU
Im wesentlichen war der Umstieg auf CentOS der Versuch, auf Ubuntu zu verzichten. Dieses Ziel wurde erreicht. Auch ohne das Betriebssystem von Marc Shuttleworth lässt sich komfortabel arbeiten. Man braucht nicht zwangsläufig die Wikis und Anleitungen der ideologisch aufgeladenen Ubuntu/Debian Community um mit OpenSource zu arbeiten. ja mehr noch, die Distributionen aus dem Hause Redhat vermitteln ein viel ehrlicheren Eindruck darüber was OpenSource ist, wer sie programmiert und wie damit Geld verdient wird. Man kann sagen, dass der Wechsel weg von Ubuntu hin zu etwas neuem sich lohnt.

Fedora vs. CentOS

Bei CentOS bestehen zwei Probleme: erstens, ist das Repository nicht besonders umfangreich und zweitens gibt es kein Wayland. Als Ausweg aus dem Repository Problem installieren sich die User Zusatzrepositorien wie NuxDextop, was dazu führt dass beim Update Konflikte entstehen. Fedora hingegen bringt ein topaktuelles Repository. Sogar relativ seltene Software wie Celestia oder Box2d ist dort out-of-the-box enthalten. Fedora hat auch einen Nachteil, und zwar gibt es 1x wöchentlich einen neuen Kernel. Ähnlich wie bei ArchLinux auch, muss man also viel Daten aus dem Netz saugen. Ob darunter die Stabilität leidet ist unklar. Ob nun CentOS oder Fedora das bessere System ist, lässt sich derzeit nicht sagen. Beides sind sehr schöne Distributionen und werden häufig eingesetzt. Fedora gilt als heimliche echte Standarddistribution, die zwar anders als Debian nicht so häufig genannt wird, dafür jedoch eine klare Mission hat: Linux auf den Desktop zu bringen. Das Hauptproblem mit Fedora ist, dass es kein einheitliches Wiki gibt. Und das Informationen ausschließlich auf Englisch verfügbar sind. Am ehesten kann man Fedora ehemaligen ArchLinux Usern empfehlen.

CentOS: Videoschnitt läuft

Nach einigem Herumprobieren gibt es wiedereinmal eine Erfolgsmeldung. Inzwischen läuft auch Kdenlive unter CentOS. Man muss um die Buttons anzeigen zu lassen, das Paket breeze-icon-theme manuell nachinstallieren. Den Tipp habe ich aus einem Ubuntu Forum wo es offenbar ähnliche Probleme gab. In der obigen Abbildung sind mal all jene Programme aufgeführt die auf dem Desktop zur Verfügung stehen: LMMS, Kdenlive, Geany, git, Lyx, Google Chrome, Mehr braucht es nicht für eine High-End Workstation. Ob Steam und Skype ebenfalls laufen weiß ich nicht, ausprobiert habe ich es nicht, wäre aber denkbar dass es mit manuellen Anpassungen geht. Lange Rede kurzer Sinn: CentOS ist perfekt als Desktop-Umgebung geieignet. Das einzige was fehlt, ist die Dokumentation, also ein Forum, ein Wiki usw. nach dem Vorbild debianforum.de Sowas hat CentOS tatsächlich nicht anzubieten, und selbst mit dem Premium Red Hat Tarif gibt es sowas aktuell nicht. Die Community welche CentOS als Anwender nutzt ist offenbar sehr klein. Zu Fedora habe ich zumindest ein Forum gefunden https://www.fedoraforum.de/

Jetzt mag man sich vielleicht fragen warum es unbedingt Centos sein muss, wenn die Debian/Ubuntu Community doch soviel mehr User hat, die noch dazu besser vernetzt sind. Nun ich glaube, die Anwender haben auf das falsche Pferd gesetzt, Debian ist am Sinken, die Community mag stable & healthy erscheinen doch unter der Oberfläche sind Risse zu erkennen. Wenn man Debian nur einmal von der Seite anpustet, dann sind die Developer dort so verschreckt, dass sie den Linux Kernel aus ihrem Projekt entfernen und stattdessen auf den bewährten GNU Hurd Kernel setzen, der um so viel besser getestet ist und von der Philosophie weitaus besser mit dem GNU Projekt harmoniert. Anders gesagt, Linux ist im Debian Projekt keineswegs abgemacht, sondern steht unter Vorbehalt. Eigentlich würde man lieber auf einen Kernel setzen, der aus den 1980’er stammt, eine klare Distanz zu Red Hat aufweist und wo der Maintainer (gemeint ist Linus Torvalds) sehr viel verträglicher ist.